Artikel von April 2019

30. April 2019 / Keine Kommentare

Galapagos-Osterinsel 5. Seetag

               

Lena Reinigung, besser gesagt Generalreinigung, stand auf dem Programm. Die Waschmaschine wurde schon gleich im Morgengrauen mit dreckigen Lenawindeln gefüttert. Da wir weiter regelmäßig am Vordeck gewaschen werden und selbst achtern reichlich Gischt überkommt hat Hansi eine Wäscheleine fürs Cockpit gebastelt. Kommt sicher noch öfter mal zum Einsatz!
Gegen Mittag nahm Lena dann ein Bad in dem guten Ikea-Wäschekorb, der uns auf der Reise schon mehrfach auf anderen Schiffen begegnet ist. Endlich ein schiffstauglicher Wäschekorb. Lena badet inzwischen immer im Cockpit, die Überschwemmung, die sie mit viel Freude anrichtet, wäre sonst nur ihre Freude. So lachen alle mit ihr.

Morgen feiert Anna ihren 8. Geburtstag. Zum Glück haben wir für ihren geliebten Rüblikuchen auch Gelberüben in Galapagos erwerben können. Dieser wartet nun schon auf seinen Einsatz in der Küche. Da bei dieser Crew ein Kuchen immer eine sehr kurze Haltbarkeit hat gab es für heute noch einen Zitronenkuchen dazu. Die Geschwister wetteifern im Geschenkeverpacken und Anna zählt schon fast die Stunden bis morgen.

29. April 2019 / Keine Kommentare

Galapagos-Osterinsel 4. Seetag

               

Die Sonne strahlt weiter fast den ganzen Tag, das Wasser ist noch nicht kühler geworden. Wir haben auch noch einiges an Strecke vor uns. Der Passat weht ordentlich und wir kommen gut voran.
Die Sago hat geschrieben, dass sich ihr Leck am Ruderschaft als doch nicht so schlimm rausgestellt hat und sie sich bald Richtung Pitcairninseln aufmachen wollen. Wäre schön sie dort zu treffen, aber dann müssten sie sich wohl zügig auf den Weg machen, sonst sind wir schon wieder weiter. Die Olena werden wir jedoch leider nicht auf Pitcairn treffen. Sie hatten zwar vier Tage Vorsprung, haben jetzt aber den Kurs Richtung Marquesas geändert. Für einen Kat scheint der Seegang doch zu heftig zu sein. Wir hoffen sie aber noch vor Tahiti wieder zu sehen.

Lena (sie hatte sich in St.Cruz von irgendeinem der vielen Turis eine leichte Erkältung geholt) hat sich gesundgeschlafen. Der Husten ist fast weg und sie ist schon wieder auf Beutezügen und grinst durch die Gegend.

Am Nachmittag haben wir endlich nachgeholt Poseidon für die bisherige Fahrt zu danken und uns auch für den Pazifik seine Gunst erbeten. Hoffen wir, dass es wirkt und es uns weiter so gut ergeht.
Zum Abendessen gibt’s Rahmgeschnetzeltes und als Nachtisch Eis (mit Sahne)

28. April 2019 / Keine Kommentare

Galapagos – Osterinsel 3. Seetag

               

Heute Morgen hat uns der Wind für eine gute Stunde ziemlich verlassen, aber dann war er zurück, der SE Passat. Noch immer warten und hoffen wir, dass er etwas weiter auf E dreht und wir etwas aufmachen können. So ein wenig haben wir uns schon an die Lage gewöhnt, aber so ganz entspannt ist es nicht.
Andrea hatte auf Galapagos eine Erkältung aufgeschnappt. Davor waren alle gesund, sicher von einem Touristen, der freischaufeln die Inseln kam, miteingeschleppt. Schön langsam haben ihn alle durch, der Eine stärker, der Andere schwächer. Andrea ist wieder fit, Tobias hatte nen halben Tag Fieber und einige Tage Schnupfen. Anna war auch schnell wieder fit. Antonia und Jutta haben noch Halsweh. Lena plagt ein nerviger Husten. Hansi ist fit. Bis zur Osterinsel hoffentlich wir alle wieder. Haben ja jetzt wieder beste Seeluft.
Heute Abend gab es eine ordentliche Dosis Milchreis, das hellte die Gesichter dann doch ziemlich auf.
Die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind gut, auch sieht es so aus, als ob unser Besuch der Osterinsel nicht durch ungünstige Wetterbedingungen behindert oder am Ende sogar verhindert wird, was dort nie ganz ausgeschlossen ist.

27. April 2019 / Keine Kommentare

Resumee Galapagos – Galapagos-Osterinsel 2. Seetag

               

Oh wie schön ist Panama, heißt es bei Janosch. Stimmt ja irgendwie auch, aber wie war es denn jetzt auf den Galapagos Inseln, hat sich der Besuch gelohnt? Teuer genug war er auf alle Fälle. Diese Antwort ist eindeutig JA, durchaus. Allerdings ist das nun wirklich einmalige Wildlife, was es so nur auf Galapagos gibt, schon mit einigen abers zu kommentieren.

Die Artenvielfalt etwa ist, was das Wasser angeht, schon beträchtlich, wenngleich nicht mit dem Roten Meer nicht mal ansatzweise zu vergleichen. Und an Land? Nun ja Säugetiere, Fehlanzeige, keine. Reptilien, ja so einige, meist endemische, also nur in Galapagos heimisch, das selbe gilt für die Vogelwelt. Gerade diese Überschaubarkeit war es, die Darwin bei seinen Theorien half. Auch wir verstehen jetzt deutlich besser, wie der Gute auf seine Evolutionstheorie kam. Hier müssen wir der Nationalparkbehörde Respekt zollen, man hat das wirklich mit großem Aufwand und viel Liebe aufbereitet und toll dokumentiert. Vermutlich muss hier der Dank auch an die Unesco und alle direkten und indirekten internationalen Förderer des Projekts Galapagos gehen. Wieviel der Staat Ecuador und oder so mancher ecuadorianische Privatmann mit dem Projekt verdient ließ sich nicht eruieren. Den Menschen auf Galapagos geht es aber sicher im Schnitt viiiiel besser als im Festlandsecuador. Wenngleich man auch auf Galapagos pleite gehen kann. So klebte ja ein paar Tage nach unserem Tauchgang plötzlich der Kuckuck an der Tür unserer Tauchschule. Auch auf Galapagos ist offenbar nicht alles Gold was glänzt. Die strenge Reglementierung und Begrenzung des Tourismus ist für die Natur sicher sehr gut, andererseits öffnet sie maffiösen Strukturen wohl Tür und Tor. Weder waren die Procedures der Behörden so ohne weiteres zu durchschauen, noch konnte man das Gefühl haben, alle hätten die gleichen Rechte. Dieses Gefühl kennt man zu gut aus allen südamerikanischen Staaten.

Hansi fand die vielen Wasserlebewesen nicht so besonders seine Reise in die Antarktis war natürlich artenreicher. Aber für den Rest der Crew war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes. Schon das Einlaufen in San Cristobal, wo uns Wale, Rochen und Seelöwen bereits auf See begrüßten. Unsere Lieblingsinsel war San Cristobal. Ob es daran lag, dass es die erste Insel hier für uns war und wir alles Neue in uns aufsogen? Mag sein. Dennoch würde ich jedem genau diese Insel empfehlen, wenn er nur eine hier besuchen wollte oder könnte.
Die Seelöwen waren sicher eine Plage. Mit einem Monohull sieht man das auch sicher entspannter, man kann in Ruhe zuschauen, wie sie die Stufen der Kats für sich einnehmen, oder auch mehr, wenn man sie lassen würde. Es war eine Freude die Seelöwen stetig umsSchiff schwimmen zu sehen und vor allem nachts zu hören. Es blubberte und gurgelte nur so. Auch der Gestank hielt sich in Grenzen. Und wenn man sein Beiboot immer brav hochkurbelte war man auch vor ihnen sicher. Aber auch beim Landgang war es erstaunlich, wie friedlich Mensch und Tier sich miteinander arrangieren konnten. Die Seelöwen dürfen fast überall liegen. Die Menschen halten ihren Abstand. Und stören die Seelöwen doch zu sehr die Abläufe werden sie freundlich verscheucht. Die Holzbänke an den Schiffsanlegern und teils auch im unteren Stadtbereich gehören wie selbstverständlich demjenigen, der zuerst drauf Platz nimmt. Wenn die Seelöwen mitten im Weg schliefen stieg man einfach über sie hinweg, nicht ohne eine größere Portion Respekt. Friedlich sind sie, solange man ihnen nicht auf die Flosse tritt, wie Tobias.
Die Meerechsen sind auch fast überall anzutreffen gewesen. Nur ließen diese sich kaum verscheuchen.
Schildkröten haben wir fast nur in den Aufzuchtstationen gesehen. Die in San Cristobal hat uns von der Tierhaltung und dem Gelände auch am besten gefallen. Nicht nur, weil wir dort daseinzigartige Erlebnis hatten dort eine junge Schildkröte zu finden und zu retten.
Der Tauchgang am Leon Dormido, auch Kicker Rock genannt, war dOh wie schön ist Panama, heißt es bei Janosch. Stimmt ja irgendwie auch,aber wie war es denn jetzt auf den Galapagos Inseln, hat sich der Besuch gelohnt? Teuer genug war er auf alle Fälle. Diese Antwort ist eindeutig JA, durchaus. Allerdings ist das nun wirklich einmalige Wildlive, was es so nur auf Galapagos gibt schon mit einigen abers zu kommentieren. Die Artenvielfalt etwa ist was das Wasser angeht schon beträchtlich, wenngleich nicht mit dem Roten Meer nicht mal ansatzweise zu vergleichen. Und an Land? Nun ja Säugetiere, Fehlanzeige, keine. Reptilien, ja so einige, meist endemische, also nur in Galapagos heimisch, das selbe gilt für die Vogelwelt. Gerade diese Überschaubarkeit war es, die Darwin bei seinen Theorien half. Auch wir verstehen jetzt deutlich besser, wie der Gute auf seine Evolutionstheorie kam. Hier müssen wir der Nationalparkbehörde Respekt zollen, man hat das wirklich mit großem Aufwand und viel Liebe aufbereitet und toll dokumentiert. Vermutlich muss hier der Dank auch an die Unesco und alle direkten und indirekten internationalen Förderer des Projekts Galapagos gehen. Wieviel der Staat Ecuador und oder so mancher Ecuadorianische Privatmann mit dem Projekt verdient ließ sich nicht eruieren. Den Menschen auf Galapagos geht es aber sicher im Schnitt viiiiel besser als im Festlandsecuador. Wenngleich man auch auf Galapagos pleite gehen kann. So klebte ein paar Tage nach unserem Tauchgang plötzlich der Kuckuck an der Tür unserer Tauchschule. Auch auf Galapagos ist offenbar nicht alles Gold was glänzt. Die strenge Reglementierung und Begrenzung des Tourismus ist für die Natur sicher sehr gut, andererseits öffnet sie maffiösen Strukturen wohl Tür und Tor. Weder waren die Procedures der Behörden so ohne weiteres zu durchschauen, noch konnte man das Gefühl haben, alle hätten die gleichen Rechte. Dieses Gefühl kennt man zu gut aus allen südamerikanischen Staaten.

Hansi fand die vielen Wasserlebewesen nicht so besonders seine Reise in die Antarktis war natürlich artenreicher. Aber für den Rest der Crew war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes. Schon das Einlaufen in San Cristobal, wo uns Wale, Rochen und Seelöwen bereits auf See begrüßten. Unsere Lieblingsinsel war San Cristobal. Ob es daran lag, dass es die erste Insel hier für uns war und wir alles Neue in uns aufsogen? Mag sein. Dennoch würde ich jedem genau diese Insel empfehlen, wenn er nur eine hier besuchen wollte oder könnte.
Die Seelöwen waren sicher eine Plage. Mit einem Monohull sieht man das auch sicher entspannter, man kann in Ruhe zuschauen, wie sie die Stufen der Kats für sich einnehmen, oder auch mehr, wenn man sie lassen würde. Es war eine Freude die Seelöwen stetig umsSchiff schwimmen zu sehen und vor allem nachts zu hören. Es blubberte und gurgelte nur so. Auch der Gestank hielt sich in Grenzen. Und wenn man sein Beiboot immer brav hochkurbelte war man auch vor ihnen sicher. Aber auch beim Landgang war es erstaunlich, wie friedlich Mensch und Tier sich miteinander arrangieren konnten. Die Seelöwen dürfen fast überall liegen. Die Menschen halten ihren Abstand. Und stören die Seelöwen doch zu sehr die Abläufe werden sie freundlich verscheucht. Die Holzbänke an den Schiffsanlegern und teils auch im unteren Stadtbereich gehören wie selbstverständlich demjenigen, der zuerst drauf Platz nimmt.
Meerechsen waren auch fast überall anzutreffen, jedoch ließen diese sich kaum verscheuchen.
Der Tauchausflug zum Leon Dormido, auch Kicker Rock genannt, war äußerst beeindruckend.
Der Ankerplatz vor San Cristobal war auch der ruhigste.

Am wenigsten der drei Inseln, die wir besuchen durften, hat uns die Isla Isabela zugesagt. Lag sicher daran, dass man als Yachtie erst mal einiges an Strecke über eine staubige und wenig abwechslungsreiche Sandpiste bis in den Ort zurücklegen darf. Aber auch der Ort bot nicht viel. Einige Restaurants, Tauchshops. Die Schildkrötenstation erinnerte mehr an einen Zoo mit lauter kleinen Gehegen. Einzigartig natürlich die kleinen hier lebenden Pinguine. Vereinzelt schwimmen sie ums Schiff und man kann ihnen beim Jagen zuschauen. Wo erlebt man das schon, wenn nicht im Tierpark oder auf einer Reise in die Antarktis.
Der Liegeplatz war etwas unruhig und vor allem sehr eng. Daneben gleich Felsen, die wohl nicht nur der Olena, sondern sicher schon mehr Jachten zum Verhängnis wurden.

Unsere letzte Insel, Santa Cruz, war auch schön. Nicht wie San Cristobal, alles andere, als das verschlafene Isabela. Überlaufen, viele Menschen, viele Lifeabords, weniger Seelöwen, gute Versorgungsmöglichkeit, wenn auch etwas teurer, als San Cristobal, wo man auch alles bekam.
Die Lavatunnels waren beeindruckend, die mehr oder minder frei lebenden Schildkröten auch.
Der Tauchgang hier war ganz nett. Wären die beiden Herren nicht zuerst am Leon Dormido gewesen, wäre er sicher beeindruckender gewesen.
Toll auf Santa Cruz war der Fischmarkt mit den lebenden Abfalleimern. Auch hier wieder interessant wie friedlich Mensch und Tier nebeneinander leben können. Die Verkäuferinnen mussten ganz schön um die Seelöwen, Meerechsen und Pelikane rumtanzen um ihnen nicht versehentlich doch drauzusteigen.
Der Liegeplatz hier vergrault sicher Einige. Den werden wir nicht vermissen, auch wenn er Puerto Santo hinsichtlich Ungemütlichkeit das Wasser reichen konnte.

Die Vorbereitung inklusive der Frage was man alles mitnehmen darf und wie das Schiff vorbereitet sein muss ist ein großer Aufwand. Und nicht jede Jacht wird gleich behandelt. Teils wurde das Unterwasserschiff nicht mal inspiziert, es vor Ort zu putzen macht biologisch null Sinn. Aber wenn sie es so wollen… Wir hatten uns die offizielle Information geholt welche Lebensmittel mit dürfen, dadurch hatten wir schon einiges Mehr dabei als Andere. Schön wäre die Info auf Englisch und dass man diese automatisch von seinem Agenten erhält. Bei uns wurde z. B. nicht der Inhalt des Kühl- und Gefrierschranks kontrolliert, bei anderen das Rindfleisch mitgenommen. Ok. Vielleicht waren wir auch zu Glaubhaft, wir hatten ja auch keines dabei.
Schade auch, dass man für Galapagos, wie für Ecuador generell, einen Agenten braucht für die Behördengänge. Und Vieles hängt davon ab, ob man einen Guten oder einen Schlechten erwischt. Mit Yachtgala hatten wir wohl eher ein gutes Los gezogen, lief doch fast alles gut, bis auf ein paar Kleinigkeiten (verspätetes Zarpe auf San Cristobal Union Santa Cruz der falsche Ort – Marquesas statt Osterinsel). Andere hatten da weitaus mehr Ärger.

Das Resümee lautet jedenfalls, Galapagos ist eine Reise wert.
Sicher kein zweites Mal, dafür wird man als Yachtie schon zu sehr gegängelt und ausgenommen. Abers einmal gesehen und erlebt zu haben, ja, das war es wert.

Der zweite Tag auf See hat uns wieder ein gutes Etmal beschert (173sm) die See ist noch immer recht konfus, aber allmählich gewöhnen wir uns an das Geschaukel.

26. April 2019 / Keine Kommentare

Galapagos – Osterinsel 1. Seetag

               

Wir reiten geschwind Richtung Osterinsel. Unser erstes Etmal waren immerhin 177 Meilen. Die befürchtete Flaute um Galapagos haben wir nicht angetroffen. Wenn wir so weitersegeln würden wären wir in 10 Tagen da.

Heute hängen wir, wie am ersten Seetag üblich, ein wenig in den Seilen. Wir waren durch den unruhigen Ankerplatz zwar schon gut eingeschaukelt, dennoch sind alle müde und liegen in den Ecken. Der Kurs ist seit heute Nachmittag recht hoch am Wind, aber das sollte sich bis morgen Abend wieder gegeben haben. Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit Tzatziki, das dann doch wieder ein wenig die Lebensgeister geweckt hat.

25. April 2019 / Keine Kommentare

Abschied von Galápagos

               

Nach über drei Wochen haben wir uns heute von den Galapagos-Inseln verabschiedet.
Wir haben viel gesehen, viel erlebt.

In der Früh stieg Hansi wieder mal in den Mast und inspizierte das Rigg. Anschließend kam Geri zu uns rüber geschnorchelt und hat Hansi und Tobias geholfen den Bewuchs von den drei Wochen hier abzuschaben. Erstaunlich wie viel da dran war. So schlimm hatten wir es in so kurzer Zeit noch nie erlebt.

Anschließend stand noch einmal die Verpflegung an. Antonia und Jutta besuchten noch einmal den Markt.
Um 14:30 Uhr mussten wir alle Mann am Dock erscheinen um gemeinsam, natürlich wieder in Begleitung eines Mitarbeiters des Agenten, zur Immigration zu gehen. Hansi hatte sich total beeilt, dass er mit den letzten Einkäufen und dem Radl zurück auf die Alkyone kommt, aber als wir ein Taxiboot riefen wurde die Bestellung mal wieder bestätigt, aber es kam erst mal ewig keins. Fünf Minuten zu spät kamen wir am Pier an, aber wir hätten uns gar nicht so beeilen brauchen. Die Dame von der Migration war nicht da. Nach einigen WhatsApp hieß es dann, dass sie bald käme. Sie sei noch in Batra (Flughafen gewesen). Unser Zarpe wurde für die Marquesas ausgestellt. Wahrscheinlich, weil alle dort hin fahren. Wir aber hatten nie Marquesas als Ziel. Hoffen wir mal, dass sie das auf den chilenischen Osterinseln gelassen sehen.
Angeblich sollten wir 10-20 Minuten später auf dem Schiff die Kontrolle erwarten. Um halb fünf kamen sie dann, so dass wir pünktlich auslaufen konnten.

Auf dem Rückweg zum Taxiboot hatten wir noch die Crew der Jajapami getroffen. Sie erzählten uns (und dann sahen wir es auf dem Rückweg auch), dass der Tauchshop, mit dem wir hier unterwegs waren und wo Geri seine Sachen auch zeitweise gelagert hatte, aber zum Glück vorgestern mitgenommen hatte, versiegelt ist. Haben wir mal Glück gehabt, dass wir unsere bezahlten Touren dann auch durchführen konnten.

Die Jajapami und die Chanticleer wollen wir am 14. Juli in Tahiti wieder treffen. Ist noch lange hin, aber auch einiges an Strecke bis dort hin.
Jetzt konzentrieren wir uns erst einmal auf die Fahrt zu den Osterinseln. In 12-14 Tagen werden wir dort sein. Im Moment schaut die Wettervorhersage gut aus.

24. April 2019 / Keine Kommentare

Lenas erster Geburtstag

               

Unser jüngstes Crewmitglied, Lena, feiert heute ihren ersten Geburtstag. Mit Geburtstagskuchen, Kerze und Geschenken. Interessiert hatte sie, wie erwartet, nur das Geschenkpapier.
Zum heute geplanten Ausflug leistete uns Cyrill von der Jajapami Gesellschaft. Unsere gestern bestellten Taxis holten uns an der Pier ab und über die „Inselautobahn“ ging es zu den Gemelos, den Zwillingen. Zwei große Senkkater, die nicht durch einen Vulkanausbruch entstanden sind, sondern durch das Einstürzen großer unterirdischer Hohlräume und Lavatunnels. Beeindruckend tief ging es dort hinunter. Den häufig dort anzutreffenden Nieselregen hatten wir inklusive.
Er begleitete uns auch zu der Finca „El Chato“ inklusive Schildkröten, die sich auf dem weitläufigen Gelände frei bewegen, und schönen Lavatunnels. Vor Ort mussten wir unsere Sandalen gegen Gummistiefel eintauschen. Mit schmatzenden Geräuschen wanderten wir in den feuchten Stiefeln über das Gelände.
Leider hat Lena auch Andreas Erkältung abbekommen. In der Nacht schniefte sie nur etwas, ab Mittag hatte sie dann doch leider etwas Fieber und der Brei wollte nicht drin bleiben. Kein schöner Geburtstag. Da kamen die zahlreichen Geburtstagsglückwünsche mit „Gesundheit“ gerade richtig. Morgen wird sie hoffentlich wieder fitter sein. Zumal wir bereits am Montag unser Zarpe für die Fahrt zu den Osterinseln für morgen bestellen mussten und somit auch morgen Galapagos verlassen werden. Hoffen wir mal, dass es allen wieder besser geht. Bis Pitcairn müssen wir auch alle wieder gesund sein, angeblich darf man sonst dort auch nicht an Land.
Am Nachmittag machte Hansi noch Besorgungen am Markt und im Supermarkt, damit uns auch die frischen Lebensmittel die nächsten Wochen nicht ausgehen.



23. April 2019 / Keine Kommentare

Las Grietas

               

Andrea ist schon seit einigen Tagen erkältet, jetzt hat es auch Tobias erwischt. Da er etwas fiebert haben wir den für heute geplanten Ausflug erst einmal auf morgen verschoben.
Antonia, Andrea und Jutta sind dann noch einmal zu den Grietas gegangen. Wirklich toll. Sogenannte Risse in der Lavakruste, die mit Meerwasser geflutet sind. Mehrere Becken hintereinander, aber leider war bei Niedrigwasser der Übergang sehr rutschig, so dass wir uns mit dem ersten Becken zum Schwimmen begnügten und in das weitere Becken nur einen Blick warfen.

Mittags besuchten uns noch die Jungs der Jajapami, für Lenas morgigen Geburtstag wurde noch ein Kuchen gebacken und Geschenke verpackt. Am späten Nachmittag ging es dem Patienten zum Glück besser und wir konnten noch ein paar kleine Souvenirs und weitere Dinge kaufen gehen. Zum Abschluss gingen wir noch einmal zum Abendessen in der Straße mit all den Restaurants. Geri spazierte zufällig vorbei und leistete uns beim Essen Gesellschaft.


22. April 2019 / Keine Kommentare

Tortuga Bay

               

Auf dem 2,5 km langem Vulkansteigweg ging es ab der Grenze von Puerto Ayora durch den Kakteenwald zur Tortuga Bay. Schildkrötenbucht. OK. Nur wo sind die Schildkröten? Den wirklich langen, sehr schön feinen Sandstrand haben wir ja gefunden, baden darf man dort nicht. Nie. Zu gefährliche Strömung. Die daneben liegende Playa Mansa würde zum Baden einladen, aber bei Niedrigwasser saßen die Leute eher im Wasser. Und es waren nicht gerade wenige da. Wir entschieden wieder zurück zur Alkyone zu gehen.
Eigentlich wollten wir am Nachmittag noch in die Stadt gehen. Aber am Nachmittag kamen dann die Wolken, die wir am Vormittag auf dem Weg gebraucht hätten. Es nieselte den restlichen Nachmittag und auch am Abend. Es hat schon lange nicht mehr geregnet, so freut sich die Natur sehr über diese Abkühlung.

21. April 2019 / Keine Kommentare

Hi Hai

               

Heute stand für Jutta der Tauchausflug nach Isla Seymour auf dem Programm. Los ging es für Geri, Jeff und Jutta schon um kurz nach sieben mit dem Taxiboot an die Pier und dann vom Tauchshop aus mit drei Taxis (für 8 Taucher und die Mitarbeiter) quer über die Insel auf der „Inselautobahn“ Richtung Baltra, wo der Flughafen von Santa Cruz ist, der größte Flughafen der Inseln. Neben der Straße führt ein zweispuriger Fahrradweg, abgetrennt von der Hauptstraße. Immer wieder sieht man Schilder mit dem Hinweis, dass hier Schildkröten die Straße kreuzen können. Im Inneren der Insel ist es auch hier sehr grün, fast wie zuhause. Auch viele Kühe gibt es hier.
An der Anlegestelle, wo auch all die Touristen vom Flughafen ankommen, gingen wir an Bord des Tauchschiffes und fast eine halbe Stunde weiter zur Isla Seymour. Nach einem ausführlichen Breefing ging es in zwei Gruppen los ins Wasser. Geri nahm Jeff und Jutta unter seine Fittiche und unterstützte uns perfekt (wieder) ins Tauchen reinzukommen. Hammerhaie haben nicht alle gesehen, wir waren leider nicht darunter. Aber Haie gab es bei beiden Tauchgängen reichlich. Auch viele, viele weitere Fische begutachteten uns mitunter neugierig, die Haie schlummerten in der Strömung. Eine Schildkröte paddelte vor uns vorbei. Auch Rochen ließen sich durchs Wasser gleiten.
Am Nachmittag ging es nach zwei Tauchgängen wieder zurück nach Puerto Ayora.
Die Kinder mussten derweil der Olena-Crew traurig zuwinken, als die sich aufmachten Richtung Pitcairn-Inseln. Wir werden im Laufe der Woche folgen.