15. April 2019 / Keine Kommentare

Weiter nach Santa Cruz

Bis auf den letzten Drücker haben wir uns den Besuch bei den Pinguinen aufgespart. Ok, unser Agent hat uns gestern erst verraten, wo man die kleine Kolonie antreffen kann. Angeblich darf man sich nur mit dem Tourboot nähern, aber wie unser Agent schon gesagt hatte, hat sich niemand für uns interessiert, obwohl direkt nach uns ein Tourboot kam und auch zwei Taxiboote nicht weit von uns entfernt rumfuhren. Zehn kleine Pinguine standen, mit ihrer Schutzfarbe, auf den schwarzweißen Felsen herum, putzten sich, einer sprang nach einem erfrischenden Bad wieder auf den Felsen hoch, ein anderer ließ sich ins Wasser plumpsen. Man hätte sie beinahe übersehen, nur wenn sie sich bewegen erspäht man sie von weiter weg. An der gelben Tonne, auf der immer Seelöwen sitzen um von den Tourbooten fotografiert zu werden, mussten wir eh fast vorbei.

Es war schon interessant – in San Cristobal konnte man sein Beiboot keine 5 Minuten aus den Augen lassen, schon hatte mindestens ein Seelöwe das Boot erobert. Hier auf Isabela sind auch Seelöwen, aber keines interessiert sich für die Beiboote. Sie geben sich mit dem Strand und den Tonnen zufrieden.

Mit etwas Verspätung sind wir dann doch noch von Isla Isabela losgekommen. Untere unterste Segellatte wollte endlich ausgetauscht werden – eindeutig vom Bieber angenagt worden 🙂 Aber die halbe Stunde hat es dann auch nicht mehr ausgemacht, warum wir erst um halb acht Uhr auf Santa Cruz ankamen. Bei Dunkelheit, aber wir haben trotzdem einen schönen Platz mittendrin gefunden, 8m bei Niedrigwasser, perfekt. Viele Liveabords da, einige Jachten. Unter anderem die Jajapami, zu der wir auch gleich nach unserem Abendessen rüber zu Besuch gefahren sind. Eine deutsch-australische Familie mit zwei Kindern war dort zu Besuch, sie segeln auf der Sago zwar nicht zu den Osterinseln, aber zumindest nach Pitcairn. Werden wir also hoffentlich wiedersehen.

Morgen wollen die Olena, Serenity und die Chanticleer nachkommen. Dann wird es hier voll.


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