Artikel der Kategorie "Weltumsegelung"

20. Mai 2019 / Keine Kommentare

Osternsel-Pitcairn 7. Seetag

Die Front kam zwei Stunden früher als vorhergesagt, aber zum Glück auch schwächer, als die ersten Prognosen vermuten ließen. Bequem ist trotzdem was anderes.

Den Tag über wurde es langsam ruhiger. Ruhiger, ja, aber das ist auch nicht schwer. Es hat immer noch mächtig Dünung.

So wurde es heute für uns ein fauler Tag, nur Alkyone arbeitete sich tapfer durch die konfuse Welle.

Ob wir auf Pitcairn anlanden können müssen wir sehen, auch ankern scheint nicht so einfach zu sein. Allerdings haben wir erst mal keine Lust mehr auf Fronten und eine würde schon wieder auf uns warten, wenn wir weiterfahren würden. Paul überlegt gleich weiter zu fahren nach Mangareva, wir planen im Moment bis Samstag auf Pitcairn zu bleiben. Sehr viel zu sehen wird es zwar nicht geben, Pitcairn ist sehr klein, laut Noonsite gerade mal 1,8 mal 1 Seemeilen groß. Auch wenn wir nur bedingt an Land können dürfte die Zeit wohl ausreichen. Wir hoffen auch, dass wir etwas Obst und Gemüse bekommen können, langsam haben wir nix mehr.

19. Mai 2019 / Keine Kommentare

Osterinsel-Pitcairn 6. Seetag

„It’s a little bit rough today“ schrieb Paul. Eindeutig ein hartgesottener Bretone. Wir empfinden es ziemlich rau, was bei ihm rough ist? Wir möchten es lieber nicht erleben. Anna würde es wahrscheinlich nichts ausmachen, sie scheint tatsächlich in den Topf mit Zaubertrank gefallen zu sein. Während Hansi es nicht lange am unteren Tisch am Rechner aushielt, spielte Anna seelenruhig allein im Vorschiff. Und das bei derartigen Hopsern, wo man noch im Salon meinte einem Falle bald das Gebiss raus.

Bis zum Vormittag war der Wind so gut wie weg – Zeit für uns Joghurt zu machen, Brot und Nusszopf zu backen und für den Abend sogar noch vorzukochen. Wir wussten ja, dass es danach nicht so angenehm sein würde länger in der Küche zu stehen, außerdem liefen die Maschinen eh. Ab dem Vormittag wurde der Wind und auch der Seegang schnell mehr. 5 Beaufort am Wind, Dünung auf die Nase. In der Nacht soll die Front durchgehen und wir können wenden, dann sollte der Seegang erträglich sein und morgen soll es immer ruhiger werden.

Die Kinder haben intensiv Armbänder geknüpft, man könnte es ja schönreden, dass sie heute Handarbeitsunterricht machten. Bei solch einem Seegang fällt bei uns immer Schule aus. Wenn man nicht mal ein Wort leserlich aufs Blatt bekommt ist es für alle keine Freude. Dafür haben wir kein Wochenende und keine Schulferien, die schulfreien Tage ergeben sich von selbst. Und wir haben auch nur drei Fächer: Deutsch, Mathematik und Englisch. Die weiteren Fächer decken wir situativ ab.

18. Mai 2019 / Keine Kommentare

Osterinsel-Pitcairn 5. Seetag

Gestern Abend kam der Wind brav wieder, wie vorhergesagt. Nachts ging eine ebenfalls vorhergesagte Front durch, danach war den ganzen Tag über gut segeln. Leider läuft der Schwell recht spitz zu unsrem Kurs, daher setzen wir oft recht hart mit dem Bug ein, in der Nacht unangenehm oft, tagsüber ging es dann gut. Die Mädels sind nicht mal aus dem Vorschiff geflohen.

Eine schöne Entwicklung auf der Reise ist, dass die Mädels richtige Leseratten wurden. Antonia hat schon alle altersgemäßen Bücher an Bord durch, liest nun noch Annas Bücher. Zum Glück haben wir von der Olena einige Kinderbücher für den Tolino bekommen und mit gutem Internet gibt es auch wieder welche aus der Bücherei, bzw. müssen wir für längere Strecken dann welche kaufen. Zuhause war Lesen nicht so wichtig.
Die abendliche Vorlesestunde muss sich auch wieder ein neues Buch suchen: beide Teile von Jim Knopf sind schon durch. Vielleicht hat ja Pitcairn genug Internet für ein neues Kindle-Buch?

Es ist erstaunlich wie gut man sich an den Seegang gewöhnen kann: niemandem ist mehr schlecht, schon auf der Osterinsel ja nicht mehr, aber bei solch einem Geschaukel fällt es einem wieder ein – da war doch was 😉

17. Mai 2019 / Keine Kommentare

Osterinsel-Pitcairn 4. Seetag

Der Wind macht Pause, das wussten wir schon vor unserem Aufbruch. Die Hoffnung, dass die Vorhersage dann doch nicht stimmt bleibt natürlich, aber sie stimmte. Seit dem Vormittag motoren wir und werden erst im Laufe des Abends wieder segeln können. Sind wir gar nicht mehr gewöhnt, besser gesagt wir sind zu verwöhnt. Ein paar Stunden haben wir nach Galapagos motoren müssen, aber viel weniger als die anderen Schiffe. Wenn der Wetterbericht weiter stimmt, dann werden wir die letzten Meilen nach Pitcairn auch noch länger motoren müssen, davor noch satt Wind haben, am Wind.

Der Tag war entsprechend ruhig. Es würde mal wieder Wäsche gewaschen, Kuchen gebacken, Siedler, Lego und Sonstiges gespielt. Eine Gastlandflagge für Pitcairn wurde gedruckt und laminiert. Normales Bordleben einfach, normaler Seetag.
Tobias verwaltet die restlichen Bananen und hofft, dass noch drei kleine bis Dienstag überleben damit wir da seine geliebte Bananenroulade für seinen Geburtstag backen können. Normalerweise die Aufgabe der Haching-Oma. Die backt ja vielleicht auch eine für Opa, der hofft morgen schon wieder zuhause zu sein. Ein gutes Ende nach dem Schrecken der letzten Woche bzw. der letzten Tage.

Wir werden wahrscheinlich am Mittwoch in Pitcairn ankommen, für Dienstag noch bei Tageslicht wird es eher knapp. Oder wir verlassen uns auf die Karte und die dort eingezeichneten Ankerpositionen.

16. Mai 2019 / Keine Kommentare

Oaterinsl-Pitcairn 3. Seetag

Langsam merken wir immer deutlicher, dass wir in der falschen Zeitzone sind: es wird erst irgendwann nach acht Uhr morgens mal hell. Das Foto wurde um halb neun gemacht. Abends natürlich deutlich später auch dunkel, aber von den Tropen kennen wir die 12 Stunden Tag, der um sechs rum anfängt. Daher wurde heute Abend schon mal ein wenig die Zeit angepasst: 9 Stunden Differenz zu München, in Pitcairn werden es schon 10 Stunden sein.

Die Tage auf See verlaufen immer gleichmäßig ruhig. Nach dem Frühstück Schule, das Thema Essen beschäftigt uns schon morgens: was soll es abends geben, was machen wir Mittag. Ein Fisch hat heute den Köter kurz probiert, ihn aber zum Glück wieder ausgespuckt. Hansi meinte das sei ein richtig großes Vieh gewesen. Wir hoffen eher auf ein handliches Tier. Vielleicht morgen.

Den Kindern ist langweilig, sie machen am Nachmittag freiwillig noch mehr für die Schule. Langsam werden auch nach und nach Arbeitshefte fertig und dann doch irgendwie erleichtert beerdigt. Ein Punkt weniger auf der To-Do-Liste bis Ende des Schuljahres.

15. Mai 2019 / Keine Kommentare

Osterinsel-Pitcairn 2. Seetag

Wir genießen, dass diese Überfahrt deutlich ruhiger ist, als die von Galapagos zur Osterinsel. Es herrscht nicht so ein Geschaukel. Deutlich fitter ist auch die Crew: es wird mehr gespielt und gelesen, statt geschlafen.

Hansi und Jeff treffen sich abends zum Funken, heute war die Verbindung auch gut. Leider hat die Sago ein großes Flautengebiet direkt vor sich, richtig groß: 4 Tage kein Wind. Ob wir uns also wirklich auf Pitcairn treffen ist fraglich. Noch wissen wir nicht was uns dort erwartet, was wir dort anschauen wollen bzw. es überhaupt zu sehen gibt.

Es ist deutlich kühler, wenn man draußen im Cockpit sitzen möchte, dann zieht man gern eine lange Hose und einen langen Pulli an, die Frostbeulen unter uns auch gern schon drinnen. Das Wasser hat nur noch 23,5 Grad, die Luft tagsüber um die 22 Grad. Andererseits ist es nach der langen Zeit in den Tropen schön wieder mal zu frieren. Dauert ja nicht lange für uns bis wir wieder ins Schwitzen geraten.

Dem Haching-Opa geht es wieder gut. Uns allen fiel ein Stein vom Herzen und wir haben bibbernd angerufen. Was sind wir froh, dass wir mit unserem Iridium-Tarif einiges an Minuten pro Monat telefonieren können. Und Mails und Wetter so viel wir wollen.

14. Mai 2019 / Keine Kommentare

Osterinsel-Pitcairn 1. Seetag

Am Anfang unserer Reise war es noch ein großes Erlebnis mal ein paar Tage ohne Land in Sicht zu sein. Das erste Mal für die Kinder war das über die Biscaya, dann erst wieder nach Madeira und weiter nach Lanzarote, bevor es dann die 19 Tage über den Atlantik ging. Auch schon die Fahrt von den Britischen Jungferninseln nach Los Roques war dann nichts Besonderes mehr von der Strecke. Als es von Panama nach Galapagos ging merkte man schon deutlich die Routine. Am Morgen, als wir auf der Osterinsel ankamen sagte Antonia, dass es ihr gar nicht so lange, wie 12 Tage vorgekommen sei. Jetzt haben wir uns auch wieder an das Geschaukel gewöhnt, keiner brauchte auch nur die geringste Dosis Vomex bei dem jetzigen Start, keinem ist schlecht. Wir konnten sogar gleich am ersten Seetag mit Schule starten, obwohl es nicht wirklich ruhig ist. Die Dünung merken wir kaum, außer wir schauen länger auf das Wasser und sehen den Horizont verschwinden.
Es läuft gut, wir hoffen, dass wir zwischendrin nicht zu viel Flaute bekommen. Mit Paul sind wir in Kontakt, sie haben etwa 12 Meilen Vorsprung. Sind gespannt wie schnell die auf Pitcairn ankommen, eigentlich müssten sie ein gutes Stück schneller sein als wir.
Olena und Serenity sind aufsein Marquesasinseln angekommen und hatten offenbar eine recht schauklige Überfahrt. Jeff ist auch schon 16 Tage auf See zu den Marquesas und rechnet am Wochenende dort zu sein, seine Überfahrt scheint ruhiger zu verlaufen oder er hat schon viele unangenehmere Fahrten erlebt?! Er schrieb uns, dass eine Welle voller Tintenfische über Deck schwappte, 40 so große, dass sie für zwei Mahlzeiten reichten, nur sein Deck jetzt wie eine Holstein-Cow aussähe. Wir haben schon lange kein Glück mehr beim Fischen, sehr zur Freude von Antonia.
Aus der Heimat kamen beunruhigende Nachrichten: Haching-Opa musste nach einer Hirnblutung, wohl als Folge eines Wochen zurückliegenden Sturzes, operiert werden. Es schaue gut aus, aber sowas muss natürlich immer dann passieren, wenn man weit, weit weg ist. Dank Iridium können wir wenigstens telefonieren. Fluch uns Segen zugleich: früher hätte man auch nichts von Problemen erfahren. Aber ob das dann besser war und man wirklich beruhigter?! Auf diesem Wege aber noch einmal die besten Genesungswünsche nach München!

14. Mai 2019 / Keine Kommentare

Osterinsel-Pitcairn 1. Seetag

Am Anfang unserer Reise war es noch ein großes Erlebnis mal ein paar Tage ohne Land in Sicht zu sein. Das erste Mal für die Kinder war das über die Biscaya, dann erst wieder nach Madeira und weiter nach Lanzarote, bevor es dann die 19 Tage über den Atlantik ging. Auch schon die Fahrt von den Britischen Jungferninseln nach Los Roques war dann nichts Besonderes mehr von der Strecke. Als es von Panama nach Galapagos ging merkte man schon deutlich die Routine. Am Morgen, als wir auf der Osterinsel ankamen sagte Antonia, dass es ihr gar nicht so lange, wie 12 Tage vorgekommen sei. Jetzt haben wir uns auch wieder an das Geschaukel gewöhnt, keiner brauchte auch nur die geringste Dosis Vomex bei dem jetzigen Start, keinem ist schlecht. Wir konnten sogar gleich am ersten Seetag mit Schule starten, obwohl es nicht wirklich ruhig ist. Die Dünung merken wir kaum, außer wir schauen länger auf das Wasser und sehen den Horizont verschwinden.
Es läuft gut, wir hoffen, dass wir zwischendrin nicht zu viel Flaute bekommen. Mit Paul sind wir in Kontakt, sie haben etwa 12 Meilen Vorsprung. Sind gespannt wie schnell die auf Pitcairn ankommen, eigentlich müssten sie ein gutes Stück schneller sein als wir.
Olena und Serenity sind aufsein Marquesasinseln angekommen und hatten offenbar eine recht schauklige Überfahrt. Jeff ist auch schon 16 Tage auf See zu den Marquesas und rechnet am Wochenende dort zu sein, seine Überfahrt scheint ruhiger zu verlaufen oder er hat schon viele unangenehmere Fahrten erlebt?! Er schrieb uns, dass eine Welle voller Tintenfische über Deck schwappte, 40 so große, dass sie für zwei Mahlzeiten reichten, nur sein Deck jetzt wie eine Holstein-Cow aussähe. Wir haben schon lange kein Glück mehr beim Fischen, sehr zur Freude von Antonia.
Aus der Heimat kamen beunruhigende Nachrichten: Haching-Opa musste nach einer Hirnblutung, wohl als Folge eines Wochen zurückliegenden Sturzes, operiert werden. Es schaue gut aus, aber sowas muss natürlich immer dann passieren, wenn man weit, weit weg ist. Dank Iridium können wir wenigstens telefonieren. Fluch uns Segen zugleich: früher hätte man auch nichts von Problemen erfahren. Aber ob das dann besser war und man wirklich beruhigter?! Auf diesem Wege aber noch einmal die besten Genesungswünsche nach München!

13. Mai 2019 / Keine Kommentare

Letzter Tag auf Rapa Nui

Unser Mietauto hatten wir von gestern Vormittag bis heute 18 Uhr behalten können. Vormittags besorgten Hansi und Tobias noch Lebensmittel in der Stadt bevor wir dann alle noch einmal zum Mittagessen und anschließender Besichtigungstour an Land gingen. Mit dem Wetter hatten wir gestern absolutes Glück, heute nieselt bis regnet es. Ideales Wetter also für das Museum, aber erst als wir dort sind erfahren wir, dass das montags geschlossen ist. Somit müssen uns unsere bisherigen Informationen zu den ersten Einwohnern, der europäischen Entdeckung an einem Ostersonntag und unsere Vermutungen zur Erstellung und dem Transport ihrer Moais reichen.
Den einzigen Moai mit offenen Augen haben wir heute noch besichtigt. Von See aus haben wir ihn schon täglich von unserem Ankerplatz aus gesehen, aber bis auf ein paar wenige Moais im Inneren der Insel, zeigen alle immer dem Meer den kalten Rücken.
Um 16 Uhr sollte Hansi mit den Papieren zum Ausklarieren kommen, wie wir am Morgen per Funk ausgemacht haben. Er war auch pünktlich da, das Zarpe für die Fahrt nach Pitcairn hat er auch erhalten. Nur die Immigration war nicht da. So brachte Hansi erst uns zum Schiff und dann ist er wieder hin. Die restlichen Einkäufe, bei denen wir das restliche chilenische Bargeld loswerden wollten, erfolgten dann auch später. So zog es sich hin und wir liefen nicht, wie ursprünglich geplant und am Morgen angekündigt, um 18 Uhr aus. Erst kurz vor acht haben wir uns auf den Weg gemacht. Von der Armada nicht unbemerkt, da sie uns dann auch gleich anfunkten und nach der Uhrzeit unseres Zarpes fragten.
Nun bewegen wir uns Richtung Pitcairn. Die beiden anderen Familenschiffe haben sich auch heute auf den Weg gemacht, allerdings die Österreicher direkt nach Mangareva und auch die Neuseeländer wollen morgen dorthin. Es wird leer vor der Insel, nur eine Jacht liegt dann noch da bzw. wissen wir von denen nicht, wann sie fahren. Niemand kam während der Tage, die wir dort lagen.

12. Mai 2019 / Keine Kommentare

Erkundung der Osterinsel / Rapa Nui

Die Amtssprache auf der Osterinsel ist Spanisch, gehört ja auch zu Chile, aber die Einheimischen sprechen ihre eigene Sprache. Vieles ist zweisprachig ausgeschildert, leider nicht alles. Und gerade dann, wenn man es braucht, ist nur ein Name da. Zum Glück haben wir am Morgen, als wir unsere Karten für den Nationalpark holten, auch noch eine zweite Karte mit einer Übersicht der Sehenswürdigkeiten erhalten. Auf der ersten, der von der Tourist Information, standen zu vielen Orten noch Informationen, was einen dort erwartet. Aber wir waren oft froh beide Karten zu haben, da mal dieser und mal jener Name auf den Schildern standen.
Unser schön geländegängiges Mietfahrzeug mit 7 Sitzen und sogar einem Kindersitz sah auf den ersten Blick, wie alle Autos hier, ganz ok aus. Es fuhr auch zum Glück brav, aber schon beim ersten Einsteigen fiel aus der hinteren Tür ein etwa DinA5 großes Stück Rost. Alle Türen rosten innen, von unten haben wir unser Gefährt leider nicht betrachtet.
Die meisten Sehenswürdigkeiten, die Rapa Nui zu bieten hat, haben wir heute geschafft zu besichtigen. An den Orten wird die Nationalparkkarte auch jedes Mal abgestempelt, an zwei Orte darf man nur je einmal, für den Rest gilt das Ticket zehn Tage lang.
So waren wir an alten Kultstätten, am Biotop am Vulkankrater, bei Höhlen und haben jede Menge der Moais gesehen. Sehr interessant fanden wir Rano Raraku am Vulkan La Cantera gelegen, wo diese Moais aus dem Stein gehauen wurden. Der einzige Sandstrand der Insel, Playa Anakena, fanden wir hingegen enttäuschend. Hansi wollte ja eigentlich am liebsten dort mal ankern, aber der Weg wäre es nicht wert gewesen. Dort tummeln sich tagsüber alle Touristen der Insel und mit viel Musik wird eifrig gegrillt und gefuttert. Keine einsame Bucht.
Tongariki mit den 15 Moais auf der Plattform war für alle beeindruckend. Und wir waren sogar am Nabel der Welt. Wussten gar nicht, dass der hier sei. Nun ja, von dessen magnetischen und übernatürlichen Energie haben wir zumindest nichts bemerkt.
Morgen wollen wir noch ein paar restliche Sehenswürdigkeiten besuchen und uns versorgen, damit wir morgen Abend Richtung Pitcairninseln starten können.
Bei der Rückkehr zur Alkyone stand die Windsee in den Hafen und es wurde eine nasse Fahrt im Beiboot, obwohl wir hier sogar immer auf zwei auf Fuhren an Land fahren. Die Wellen brachen suchen der Einfahrt. Nichts für schwache Nerven. Alkyone schaukelte an ihrem Ankerplatz hin und her und auf und nieder. Zum Glück drehte der Wind schon während dem Abendessen.