Artikel der Kategorie "Weltumsegelung"

18. Juli 2019 / Keine Kommentare

Übernachtungsgäste auf der Alkyone

Am Vormittag stand wieder Schule auf dem Programm, gestern war wegen Seegang und Seekrankheit mal wieder die Schule ausgefallen. Im Anschluss probierte Hansi zu Kiten, aber der Wind ließ ihn dann doch im Stich.

Sago war zu einem Fahrradausflug aufgebrochen und unsere Kinder entsprechend traurig, dass ihre Spielkameraden nicht da waren. Dafür gingen Anna und Antonia noch mit Jutta zum Schnorcheln. Einige kleine bunte Fische schwirrten um die Korallen rum, aber wir haben schon schönere Tauch- und Schnorchelplätze erlebt. Zwei Schildkröten entdeckten wir, jedoch sind diese hier offenbar sehr scheu und sind wie von einem Torpedo angetrieben geflohen.

Zum Abendessen luden wir die Sago-Crew ein und heizten wir wieder mal unseren Grill an. Die Kinder wollten gar nicht mehr gehen und bettelten hier schlafen zu dürfen. Als wir Erwachsenen zustimmten war die Freude entsprechend groß. Erstaunlicherweise trat schnell Ruhe im mit fünf Kindern übervollen Vorschiff ein. Wie oft jammern die Mädels, dass es sooooo eng sei zu dritt dort vorne, dann aber darf auch wieder mal Tobias mit vorne schlafen. Aber das ist ja dann auf freiwilliger Basis und was gaaaaanz Anderes.

17. Juli 2019 / Keine Kommentare

Ankunft in Huahine

Eine rollige Überfahrt und damit eine unruhige Nacht liegt hinter uns, dafür war bereits beim Frühstück Land in Sicht. Dank unserer neuen Antenne für das AIS sahen wir schon von Weitem die Sago im Süden der Insel hinter dem Riff liegen. Auch unser Funkgerät hat deutlich mehr Reichweite und wir konnten uns gut mit Sago unterhalten.
Hinter das Riff kommt man nur im Norden durch den Pass bei der Hauptstadt Fare und dann ging es wieder zehn Meilen bis in den Süden der Insel, wo Sago ankerte.

Am Nachmittag konnten die Kinder dann wieder miteinander spielen. Unverhofftes Wiedersehen, da wir uns bereits in Papeete verabschiedet hatten, da wir dachten, dass wir uns auf unserer Reise nicht mehr treffen würden.

16. Juli 2019 / Keine Kommentare

Endgültiger Abschied von Tahiti

Unser Spi wurde heute morgen pünktlich in die Marina Papeete geliefert. Nun könnten wir bei Schwachwind wieder Gas geben. Nur werden wir das vorerst eher nicht mehr haben, erst ab Australien sollten wir wieder größere Strecken mit wenig Wind bereisen.

Hansi nutze noch die Gelegenheit im Internet sich die noch fehlenden Satellitenbilder für unsere nächsten Ziele zu holen. So können wir wieder auf unserem Rechner parallel mit der Seekarte und dem daneben dargestellten Satellitenbild navigieren. Sehr nützlich in einem Gebiet mit zahlreichen Riffen und Korallenköpfen.

Die Kinder genossen das Spiel mit den Kindern der Jajapami und den anderen Kindern in der Marina. Vielleicht treffen wir doch noch den Ein oder Anderen auf den nächsten Inseln wieder. Die Jajapami leider nicht mehr.

Nach letzten Besorgungen in der Stadt verlegten wir uns noch einmal nach Taina, am Rollfeld vorbei, wo Olena und Serenity heute eingelaufen sind um bei ihnen kurz Hallo zu sagen und im Tauchshop dort doch noch die Flossen für Antonia und noch fehlendes bzw. defektes Tauchequipment aufzurüsten.

Tahiti war teuer. Bestimmt 1000€ haben wir im Carrefour gelassen, 6 Paar Kinderschuhe, Tauchequipment, zig Liter Diesel. Dafür haben wir keine Ausflüge geschafft zu machen und sind zuletzt auf der Osterinsel Essen gegangen. War einfach nie die Gelegenheit dazu.

Jetzt sind wir auf dem Weg nach Huahine und dann weiter nach Bora Bora.

15. Juli 2019 / Keine Kommentare

Zurück nach Tahiti

Schön war es an unserem Ankerplatz vor Moorea, aber morgen soll es uns bei unserem Weg zurück nach Tahiti direkt auf die Schnauze wegen, daher haben wir uns heute schon auf den Weg zurück gemacht. Heute schwimmt auch einiges Biomaterial in Teppichen um uns herum, Ästchen, Kokosnüsse,…. Da macht Schnorcheln nicht recht Spaß.

Da wir noch Besorgungen in der Stadt machen wollten sind wir wieder in die Marina Papeete zurückgekehrt. Leider war heute nur ein Platz am Welcomesteg frei. Aber wir kennen das ja schon mit dem Dingi zum Rest der Marina fahren zu müssen.

Die gewünschten Flossen für Antonia hatte der Intersport hier leider nicht. Hätten wir sie doch beim Tanken im Tauchshop in der Marina von Taina mitnehmen sollen. Aber neue Schuhe und auch noch Besorgungen in dem Carrefour-Ableger, den man zu Fuß erreicht.

14. Juli 2019 / Keine Kommentare

Sonntag auf Maoorea

Auch wenn Sonntag ist steht bei uns Unterricht an. Viel zu oft fällt er aus wegen zu schlechtem Wetter auf See, Ausflügen, der Möglichkeit mit anderen Kindern zu spielen – haben wir ja leider nicht immer – oder weil wir wegen anstehender Besorgungen keine Zeit haben. Heute also wieder Schule. Die Kinder haben die letzte Zeit sehr viel Übung in Englisch gehabt, zum Einen, weil Maria ja seit Hao mitfuhr und nur Englisch sprach, zum Anderen, da viele Spielkameraden auch nur Englisch als gemeinsame Sprache hatten.

Am Nachmittag fuhren die Kinder mit Cyrill zum nahegelegenen Sandstrand. Angeblich liegen auf Moorea und Tahiti die teuersten und schönsten Strände der Welt. Schönes türkisblaues Wasser, schönes Wetter. Was will man mehr?

13. Juli 2019 / Keine Kommentare

Maoorea

Seit gestern Abend liegen wir vor Maoorea auf der Ostseite in der Nähe eines Sofitel-Hotels. Ein schöner Strand ist nicht weit weg und zum Schnorcheln zwischen Korallenköpfen in seichtem Wasser sind es nur ein paar Meter zu schwimmen. Viele kleine Fische in sämtlichen Farben tummeln sich dort.
Die lokalen Kanuten geschmückt mit Blätterkränzen auf dem Kopf fahren um unser Schiff herum ihre Runden, begleitet von der Policia Municipal im Motorboot.

Nach ein paar Tagen schulfrei zum ungestörten Ausnutzen der Spielmöglichkeiten mit andern Kindern stand heute wieder Schule auf dem Programm, diesmal mit großer Unterstützung von Cyrill.

Cyrill und ein Teil der Kinder fuhren mit dem Beiboot kurz zum Sofitel-Hotel um zu erfragen, ob man deren gut empfangbares WLAN nutzen könne, so wie es uns der Herr des neuseeländischen Trawlers gesagt hatte. Aber für unsere Urlaubskasse ist es nichts: man kann einen Daypass für etwa 50€ erwerben. Ah ja, danke. Aber wo der öffentlich nutzbare Strand ist wissen wir nun auch. Heute stand erst einmal Schnorcheln auf dem Programm. Und Spielen.

Hansi Programm war ein letztes Mal Generator: er springt an, brennt auch manierlich und wir können wohl so jetzt die Zeit bis der Neue kommt überbrücken ohne dauernd die Hauptmaschinen nutzen zu müssen. Hoffentlich bekommen wir ihn gut und zeitig nach Neukaledonien. Cyrill hat Bekannte dort, deren Ortskenntnisse wir gerne nutzen.

12. Juli 2019 / Keine Kommentare

Erstmal Abschied von Papeete

Lange genug haben wir es in der Marina von Papeete ausgehalten. Man hatte uns gesagt, dass es hier kaum auszuhalten sei, viel zu laut…. Die waren noch nie in Portimao?! Spaß beiseite, es ist echt nicht laut und wir haben uns auch sicher gefühlt. Andererseits war bei uns auch immer jemand an Bord. Und der Straßenlärm hielt sich trotz der Nähe der vierspurigen Hauptstraße echt in Grenzen. Stadt halt. Wir kommen wieder, am Montag oder Dienstag um unseren Spi entgegenzunehmen und nochmal einkaufen zu gehen. Seit heute wissen wir, dass es in der Touristinformation gut geht. Warum erst heute?!

Für die Kinder stand mal wieder Abschied von Spielgefährten auf dem Programm. Es fuhren schon die Tage einige ab, die Kinder der Polarwind und Aldivi werden wir ja noch öfter hoffentlich wiedersehen. Die Jungs der Jajapami nicht, die bleibt erst einmal in Tahiti. Dafür hat Cyrill gestern bereits Marias Koje übernommen und segelt vorerst bei uns mit.

Erst einmal fuhren wir die paar Meilen innerhalb des Riffes nach Taina. Spannend macht es das zweimalige Kreuzen der Einflugschneise des Flughafens. Auf beiden Seiten des Airports wurden wir von der Port Control, bei der man sich bei Bewegungen in Papeete melden muss, aufgefordert zu halten und abzuwarten bis ein oder mehrere Flieger starteten oder landeten. Dann waren wir zu spät dran fürs Tanken vor der Mittagspause. So ankerten wir im überlaufenen Ankerfeld vor Taina, aßen zu Mittag und gingen noch einmal letzte Einkäufe im großen Carrefour erledigen, die der Andere nicht hat. Um 1680 Liter Diesel schwerer fuhren wir die neun Meilen zur Nachbarinsel Maoorea und ankern hier wieder geschützt hinter dem Riff.

11. Juli 2019 / Keine Kommentare

Heiva

Der Juli in Tahiti steht ganz im Zeichen von Heiva, dem Festival hier. Einige andere Segler waren in den fünfstündigen Vorstellungen, wir haben beschlossen das heutige Fruchttragen zu bestaunen.
Unsere Info war, dass es um zwölf Uhr losgeht, aber da wurden nur die mit Obst beladenen Stämme gewogen für die verschiedenen Gruppeneinteilungen. Wir sahen dann gegen vier Uhr zu, wie die mit 30kg und 50kg beladenen strammen Männer zwei große Runden durch den Park drehten. Mit Tanz und Gesang wurden dann die Sieger geehrt.
Das Fest geht noch weiter bis zum 20. Juli, wir ziehen morgen weiter. Erst einmal nur auf die Nachbarinsel, dann am Dienstag weiter Richtung Bora Bora.
Dafür haben wir heute auch noch einmal einen größeren Einkauf im Carrefour getätigt. Leider war der Lieferservice vom letzten Mal heute nicht verfügbar, zumindest wollte man uns heute ein Taxi vermitteln, das dann für die 10 Minuten mit dem Rad etwa 25€ wollte, nur die Taschen, nicht mit uns. Dann haben wir doch lieber unsere Rucksäcke vollgestopft und sind langsam zur Marina zurück geradelt. Zum Glück hat alles einigermaßen reingepasst und wir mussten nur die Kohle am Lenker transportieren.
Wir haben inzwischen auch gelernt, dass Sodastream zwei Systeme besitzt. Nein, nicht das System mit den Kunststoff- und Glasflaschen, das kennen wir schon. Die CO2-Patronen besitzen verschiedene Anschlüsse, eine mit einem steilen und eine mit einem flachen Gewinde. Laut Internet werden die anderen Flaschen in Australien und Neuseeland vertrieben und diese werden hier wohl vertrieben. Hier bekommen wir also leider keine Patronen ausgetauscht, noch haben wir eine von fünf vollen Flaschen an Bord. Demnach müssten wir ja dann in Malaysia, falls sie Sodastream kennen, sonst in Singapur, wieder Ersatz erhalten.

 



10. Juli 2019 / Keine Kommentare

Ausflug über Tahiti

Die vergangenen Tage hat allen voran Tobias eifrig mitgeholfen, dass Alkyone wieder in einen guten Zustand versetzt wird, heute durfte er zur Belohnung mit Cyrill einen Ausflug über die Insel machen. Cyrill hatte gestern schon ein kleines chinesisches Mietauto abgeholt und heute fuhren sie gegen den Uhrzeigersinn einmal um die Insel. Groß ist sie ja nicht. Wirklich schöne Fotos hat er mitgebracht.
Die Mädels machten derweil den Markt unsicher und ließen sich weiter über Perlen aufklären. Die typischen Perlen hier sind für unseren Geschmack ja eher groß, das liegt daran, dass sie alle um einen Kern herum gebildet werden. Das, was uns gefällt, die kleine Perle, ist der „Unfall“, dass ein Fremdkörper umhüllt wird. Daher sind diese Perlen dann auch ungleichmäßig von der Größe her. Diese haben wir uns nun als Ohrringe geleistet. Die typische Perle schaut teils aus wie Modeschmuck, außer sie ist doch auch wieder ungleichmäßig geworden. Eine Laune der Natur.
Am Abend kam Molly von der Chanticleer zum Essen, Jeff hatte heute seinen Eingriff in der Klinik und musste über Nacht bleiben. Es lief aber alles gut und so können sie ihre Reise unbeschwert fortsetzten.
Die Aldivi fuhr heute weiter in Richtung Bora Bora. Hoffentlich können wir sie bald einholen und sehen auch die Polarwind dann bald wieder.


9. Juli 2019 / Keine Kommentare

Reparaturen II

Die To-Do-Liste ist noch nicht fertig abgearbeitet. Die finale Halterung für die neue Antenne musste heute morgen noch montiert werden bzw. vorher Hansi noch zum Hardwarestore radeln. Beim hiesigen ACE gibt es nicht das von anderen ACE gewohnte Angebot, so schwang er sich noch einmal aufs Radel zum 6 km entfernten Mr Bricolage.

Am Nachmittag überarbeitete Hansi noch unsere Steuerung. Nun ist alles wieder in Ordnung.

Einige kleinere Reparaturen stehen jetzt noch an, die großen Projekte sind erledigt. Die Benzinpumpe vom Dingi ist schon wieder undicht. Wir konnten sie auch nur provisorisch reparieren, eine Neue hatten wir doch nicht dabei und sie ist auch nirgends zu bekommen. Nicht in Easter, erst recht nicht dazwischen und hier hieß es auch in einem Monat, oder so….
Unser Spi soll jetzt übrigens am Dienstag fertig sein. Von der derzeitigen Wettervorhersage her schaut es eh so aus, als hätte es bis dahin keinen Wind. Am Freitag fahren wir zum Tanken nach Taina und weiter zur Nachbarinsel Moorea und kommen dann zurück nach Taina um unseren Spi zu holen.

Von Serenity haben wir eine Mail bekommen. Sie und Olena bleiben noch in Fakarava, wir werden sie nicht mehr hier treffen. Aber das Wetter muss sehr deprimierend gewesen sein die letzten Tage. Regen, Regen, Regen. Hier ist es warm, bisher ging es durch den Südwind noch von der Hitze her. In Papeete regnet es auch kaum, mal ein paar Tropfen, mehr nicht. Der Rest regnet an den Bergen ab, wie man super auf dem heutigen Foto sehen kann.