13. August 2019 / Keine Kommentare

Tonga – Fidschi 1. Seetag

Wir haben einfach kein Glück mit den Fischen: am Morgen biss ein sicher größeres Vieh unseren Stahlstrop direkt Hinterhalt des Köders ab. War sicher besser, bei der vermuteten Größe.
Am Nachmittag dann biss eine Goldmakrele an, einen Meter gut groß, Hansi kurbelte sie ziemlich weit schon ans Schiff heran und sie sprang und kämpfte herum. Mit einem Mal riss dann die Angelschnur. Noch ein weiterer Fisch mit Piercing. Und wir heute schon um zwei schöne Köder ärmer. Wir haben nun eine andere Schnur dran und hoffen auf mehr Erfolg. Wie bei Werner klappte es bei uns nie, Hansi erzählt immer, dass Werner sagte er hole mal Abendessen und ne halbe Stunde später war das Abendessen erfolgreich an Bord. Hmmm. Wir sollten wohl mal Werner einfliegen, damit wir auch mal wieder Fisch bekommen.

Der Wind war heute den ganzen Tag über wesentlich besser, als erwartet. Obwohl wir gestern anfangs etwas langsam zwischen all den Inseln raussegelten und es auch danach nur mit so 4-5 Knoten voran ging, haben wir immerhin ein Etmal von 135 Meilen geschafft. Und heute lief es auch den ganzen Tag über so gut, dass wir den Spi nicht benötigten. Hoffen wir mal, dass es so weitergeht.

12. August 2019 / Keine Kommentare

Abschied von Tonga

Und schon wieder heißt es Abschied nehmen. Nach nur einer knappen Woche auf Vava‘u in Tonga ging es heute schon wieder weiter Richtung Fidschi. Dort werden wir am Freitag ankommen. Nachdem Cyrill sich von dort aus nach einem Job umschauen möchte um wieder Geld zu verdienen, werden wir bald wieder alleine reisen. Seit den bedrückenden Nachrichten zum Gesundheitszustand von Haching-Opa mit zahlreichen Ups und Downs seit den Osterinseln nutze ich nun die verhältnismäßig günstige Gelegenheit um mal nach München zu fliegen. An jedem Ort haben wir seither die Flugmöglichkeiten gecheckt, Flugzeiten von bis zu 56 Stunden einfach waren keine Seltenheit. Zudem wäre Hansi mit fünf Kindern alleine gewesen. Nun fliege ich am 17.8. in Nadi auf Fidschi ab und komme zehn Tgae später wieder an. Das macht dann 7 Tage in München.

Am Vormittag hatten wir uns an die Pier gelegt und den Behörden Bescheid gegen, dass wir jetzt dann fahren wollen. Nachdem sich bis mittags nichts tat ist Hansi noch einmal hingegangen. Mit unseren Immigrationcards kam er zurück, die wir dann weiter ausfüllen mussten und die dann im Office gesichtet wurden und wir haben wieder einen Stempel mehr im Pass. Unser Ausreisepapier trägt sogar ein hübsches Sigel des Königreichs Tonga.

Etwas später als geplant mit ein wenig Gemüse und Obst frisch vom Markt legten wir unter Segel von der Pier ab. Viel haben wir nicht mehr eingekauft, bis Fidschi muss alles weg sein. Wir wissen zwar nicht, was sie alles abnehmen und ob überhaupt, aber es wäre schade drum. Ananas gab es heute keine, schade. Letzte Woche gab es die in Massen.

11. August 2019 / Keine Kommentare

Spireparatur

Morgen soll es weitergehen nach Fidschi und die Wetterprognose verspricht wenig Wind. Ideals Spiwetter. Aber unser Spi ist ja leider kaputt und der große Spi liegt noch in München. Wohin wir ihn uns schicken lassen haben wir noch gar nicht entschieden. Also hat Hansi sich heute Vormittag ans Werk gemacht und den Spi repariert. Erst einmal alles verklebt und dann genäht. Für wenig Wind sollte es ausreichend stabil sein, hoffen wir zumindest.

Am Nachmittag motorten wir wieder zurück zum Hauptort Neiafu, dort wollen wir morgen Vormittag ausklarieren und noch einige Kleinigkeiten einkaufen. Zu viel brauchen wir nicht zu besorgen, da wir nicht wissen was wir alles in Fidschi dabeihaben dürfen. Manche Jachten berichten, dass sie auf den Kopf gestellt wurden und alles Mögliche mitgenommen wurde. Hansi kämpfte heute auch mit dem Formular, mit dem man sein Kommen ankünden soll. Dort wird gefragt nach Bakterien, Samen, Fleisch, Milchprodukten, Obst und Gemüse. Wir sind mal gespannt. Viel haben wir nicht mehr von diesen Produkten, einen Teil werden wir auch nicht offen lagern.

Zum Abschluss unserer Zeit auf Tonga gingen wir noch gut Essen in die ziemlich einzige Lokalität, die an einem Sonntag in Neiafu offen zu haben scheint: in die Mango-Bar. Das essen war sehr gut, sogar ein Nachtisch gab es für uns alle und das alles zu einem guten Preis, sowas kannten wir schon lange nicht mehr.

10. August 2019 / Keine Kommentare

Diving Blue Coral

Nachdem uns das Tauchen gestern schon so gut gefallen hatte wollten wir heute nochmal die Gelegenheit nutzen. Direkt von unserem Ankerplatz aus konnten wir auch in die andere Richtung mit dem Dingi ans Riff fahren. Zunächst tauchten Hansi und Cyrill ab und nach dem Mittagessen dann nochmal Hansi mit Tobias und Jutta.
Den Namen Diving Blue Coral hat der Tauchspot absolut verdient. Viele, viele blaue Korallen, aber auch sonst eine beeindruckende Vielfalt verschiedenster Korallen in allen möglichen Farben und bei all den unterschiedlichen Fischen kamen wir uns vor wie im Aquarium.

Nach dem Tauchen verlegten wir uns noch in eine ruhige andere Bucht. Ein weiteres Fahrtenschiff und ein Charter-Kat lagen dort. Als ein kleines Boot zu uns kam dachten wir, dass wir schon wieder fürs Ankern zahlen müssten, aber er wollte uns nur in seine Bar zum Essen einladen. Zu spät, denn unser Grillfleisch war schon am Auftauen. Vielleicht morgen. Aber wir überlegen morgen zum Hauptort zurück zu fahren um dort dann am Montag auszuklarieren.