Artikel zum Schlagwort "Etmal"

9. August 2016 / Keine Kommentare

Angekommen

Zielhafen erreicht.
Nach einem noch recht brauchbaren Segeltag gestern, waren gestern Nacht um 22:30 die Leinen fest an der Zollpier in Chaguaramas Trinidad. Heute morgen dann Behörden, hat grade mal 30 min. gedauert (da bin ich aus Südamerika ja deutlich mehr Kummer gewohnt) und dann Liegeplatz ausgesucht und festgemacht, sozusagen im ersten Haus am Platz, der CrewsInn Marina. Die Anlage hat wirklich vier Sterne, kostet etwas mehr aber dafür sind die Stege wirklich hurrikansicher und das Ambiente ist wirklich toll. Mehr als gestreift von einem Hurrikan wurde Trinidad ohnehin noch nie (wobei das schon reicht!!).
Ingesamt wurden für 2500sm also nur fünfzehneinhalb Tage benötigt, das gibt einem Gesamtschnitt von sagenhaften 6,72 Knoten, eindeutig neuer Alkyone-Rekord.
Jetzt heißt es noch Schiff aufräumen und einige kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten durchführen und dann geht’s Samstag nach hause.
Insofern endet der Alkyone Blog hier erst mal wieder, Anfang Oktober geht’s dann weiter.

Viele Grüße aus Trinidad

Hansi

6. August 2016 / Keine Kommentare

Gegenströmung

Der Passat weht wieder konstant, wenn auch schwach, allerdings geht es gerade durch ein Gebiet äquatorialer Gegenströmung, man muss sich das wie einen riesigen Stromwirbel in der Äquatorialströmung vorstellen. Das bedeutet das Etmal wird wohl auch diesmal nicht in den Himmel wachsen. Ansonsten war heute eine schoener Spi-Tag, das Foto sähe genauso aus wie das letzte Spi-Bild drum lass ich es mal.

2. August 2016 / Keine Kommentare

Unter 1000

Viel gibt es heute nicht zu berichten. Gestern Nacht hatte der Wind dann so weit nachgelassen, dass Alkyone um Mitternacht wieder ihre ganze Flügelspannweite ausgebreitet hat, unter Vollzeug (Groß, Klüver und Fock – immerhin 185 qm) ging es dann trotz wenig Wind weiterhin gut voran (Etmal 172 sm). Die Besegelung mit Groß rollt auch etwas weniger, das kann man schon so konstatieren. Dafür muss man eben dann das Groß einreffen, wenn, so wie heute abend, der Wind etwas zulegt und das macht doch viel mehr Arbeit, als die Rollsegel verkleinern 🙁
Bild gibts heute keines, es gab nichts zu sehen 🙂 außer, dass auf dem Navigations-PC die Restdistanz seit 19:00 nur noch dreistellig ist, also weniger als 1000sm.

1. August 2016 / Keine Kommentare

Bergfest auf’m Nordatlantik

Gestern Nacht ging’s über den Äquator, damit hat die Alkyone offiziell den Südatlantik verlassen. Meteorologisch bleibt das natürlich der SE-Passat mit dem ich hier segle, die ITC kommt erst in 3 bis 4 Tagen.
Heute war es eher weniger mit dem Wind, es lief sehr ruhig, sehr entspannt. Drum gibts auch als Bild nur ein Selfie (ohne Deppenzepter aufgenommen :-)) Heute vormittag dann war Bergfest, für die erste Hälfte der Strecken haben Alkyone und ich nicht mal ganz ein Woche gebraucht (durchnittliches Etmal 175 sm), so schnell wird die zweite sicher nicht zu machen sein, da gehe ich von mindestens 8 oder 9 Tagen aus.

30. Juli 2016 / Keine Kommentare

Ungebetener Gast

Hier läuft es nachwievor sehr schnell, nach dem 196sm Etmal gestern wurden es heute 200sm. Die letzte Nacht über hat es auch mächtig geweht mit 7-8 Bft genau auf den Spiegel, aber mit den beiden Rollanlagen als Passatsegel war das gut zu machen.
Am Morgen hab ich einen ungebetenen Gast aus der Pantry entfernt, hat es doch des nachts ein fliegender Fisch durch den Lukspalt (sicher nicht mehr als 10cm) ins Schiff geschafft.

17. Mai 2016 / Keine Kommentare

Rauschfahrt in die Wärme

Zumindest sagen das unsere Wetterkarten 🙂
Mit den 0,8 Knoten Nordstrom dicht vor der Küste Brasiliens haben wir in Zusammenarbeit mit dem Sturmtief draußen auf dem Südatlatik das 200sm Etmal geknackt und zwar gewaltig, mit 210sm (über Grund) auch auf der Logge stehen über 190 sm. Es scheint fast so, dass Alkyone nichts als weg will, aus diesen kalten südlichen Breiten. Selbst bei Sonnenschein sind es tagsüber nicht mehr als 15 Grad und Nachts wird immer noch kräftig geheizt. Heute mittag hat es komplett aufgeklart, der Wind weht immer noch mit 7 Bft, das Meer hat die braun silbrige Färbung des Südens verloren und stahlt in dunklem grün mit leuchtend weißen Gischtkämmen, noch immer kreisen Albatrosse um die Alkyone, im Winter kommen sie offenbar viel weiter nach Norden. Nachdem wir die 570sm von Punta del Este nach Florianopolis in weniger 3 Tagen durch haben werden, haben wir beschlossen gleich weiter zu segeln und erst in Santos oder Sao Sebastian brasilianischen Boden zu betreten.
Es grüßt Euch eine etwas geschüttelte aber wohlbehaltene Alkyone Crew