23. Februar 2020 / Alkyone / kommentieren

Uligan – Dschibuti 2. Seetag

       

Es ist weiter gut Wind. Am Nachmittag reffen wir das Groß aus um es nicht viel später wieder einzureffen. Weiter ist es im Schiff heiß, aber wir kommen gut voran.

Die Kinder haben in Herbert einen hervorragenden Spielpartner gefunden und spielen am Nachmittag und Abend ein Spiel nach dem Anderen. Siedler, Drecksau, Schwarzer Peter,…

Unsere Initial Reports an die UKMTO und MSCHOA haben wir bereits von Uligan aus gemacht. Von Ersterer bekamen wir auch eine Bestätigung. Nun melden wir täglich unsere Position per Mail. Eine Notfallnummer haben wir auch erhalten. Hoffentlich brauchen wir sie nicht.

Schironn hatte laut deren Mail eine gute Fahrt nach Dschibuti. Sie warten uns lediglich vor Agenten dort, die behaupten ohne sie ginge das Einklarieren nicht und von einem ominösen Health Officer, der ohne offizielle Dokumente Geld von Crews ohne Gelbfieberimpfung abkassieren möchte. Ägypten gibt 7 Tage Quarantäne an bei Einreise ohne Impfung aus einem Gelbfieberland, daher nehmen wir an, dass das die Inkubationszeit ist und die wären wir eh auf See gewesen. Lena und Herbert sind nicht geimpft.

22. Februar 2020 / Alkyone / kommentieren

Uligan – Dschibuti 1. Seetag

       

Wir hatten einen guten Start und konnten direkt seit dem Ankerplatz segeln. Schaut schon immer toll aus, wenn Alkyone unter Segeln Anker auf geht, und das diesmal sogar zwischen den Riffen, wo man genau durchtreffen musste. Wir hatten ja zum Glück unsren alten Track auf dem Cockpitbildschirm, dem wir folgen konnten.

Nun hoffen wir, dass wir möglichst weit segelnd vorankommen und nicht so viel mororen müssen. Im Moment schaut es für die erste Zeit ganz gut aus und für danach recht schlecht. Hoffen wir mal die langfristige Prognose stimmt nicht.
Einen Nachteil hat das flotte Segeln: wir müssen unsere allen geschlossen halten und es ist auch nachts recht heiß in den Kojen. Tagsüber helfen die beiden Sonnensegel dabei das Schiff nicht noch mehr aufzuheizen.

An Bord herrscht die übliche Trägheit der ersten Tage auf See. Ich bin froh gestern noch zwei Laib Brot und einen Nusszopf gebacken zu haben und es heute daher ruhig angehen zu können. Einzig Lena ist dauernd auf Achse und hüpft ohne Bedenken herum und uns in die Arme.

Bei Sonnenaufgang war bereits eine Delfinschule unterwegs, die Grundschule – ein kleiner Delfin mit etwa einem Meter Länge hat es den Kindern, die beim Weckruf „Delfine“ sofort kamen, besonders angetan.

21. Februar 2020 / Jutta / kommentieren

Abschied von den Malediven

       

Am Nachmittag sind wir mit Ziel Dschibuti aufgebrochen. Von uns verbliebenen fünf Schiffen verließen wir als vorletzte Uligan, Aldivi muss noch warten bis Alisa von Bord geht und fährt daher erst morgen.

1850 Meilen sind es bis Dschibuti, etwa 750 Meilen bis wir in das als High Rish Area ausgewiesene Gebiet erreichen. Erst einmal haben wir etwas Wind, hoffentlich haben wir dann weiterhin Wind. Sonst müssen wir motoren. Im High Risk Area wollen wir nicht mit 2 Knoten segelnd dahindümpeln.

Am Vormittag versuchte Hansi noch Obst an Land zu bekommen. Ein paar Mini-Mangos in saurer Version und eine Hand voll reifer Bananen war das Ergebnis. Die noch unreifen Bananen wollten sie nicht hergeben. Also wirklich gut, dass wir vorgestern einige Äpfel erstanden hatten.

Auch ausgiebig gebadet haben wir alle. Herbert versuchte seine Muräne heute nochmal zu besuchen, aber die ist offenbar umgezogen.

Aldivi hatte von lokalen Fischern, die direkt neben unseren Schiffen nach Fischen tauchten vier Fische geschenkt bekommen und wir zwei davon, da es ihnen zu viel war.

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