20. Februar 2016 / Alkyone / n/a

Bach auf die Ohren

       

Heute morgen haben sich die Forties auf den letzten Meilen noch mal mächtig ins Zeug gelegt mit 7 Bft auf den Achtersteven. Aber zum Glück kann unsere Alkyone mit sowas ja gut umgehen. Zügig gings hinauf zum 40. Breitengrad, wenn dieser Südwind nicht immer so saukalt wäre, ist auf der Südhalbkugel ebens alles anders herum 🙂

285 nm to go
Wind: 14 kn aus W
COG: 025°, SOG: 6,0 kn
Wassertemperatur: 15,3°, Außentemperatur: 16,6°C
Luftdruck: 1013,6 hPa
Besegelung: Rollklüver, Rollfock, Groß

Heute äh gestern hatten wir wieder einen guten Segeltag mit Wind von achtern. Der Seegang war daher etwas anstrengend, weil sich die Alkyone bei Wellen von hinten mal auf die eine mal auf die andere Seite legt, v. a. bei Wellen über 3m. Mann muss also ständig auf alles gefasst sein (wie sonst natürlich auch).

Kulinarisch hat sich unser Hochsee-Sternekoch Saar mal wieder ordentlich ins Zeug gelegt. Zum Frühstück gab es das berühmte Satschuka – wie immer sehr lecker. Zum Mittagskaffee einen Apple-Crumble-Kuchen und zum Dinner Thunfisch in Bierteig dazu Kartoffelgratin, Salat und zweierlei Soßen und natürlich Weißwein –> Mmmjammm!

Das Bordradio wurde auch mal wieder benutzt und die CDs abgestaubt – es gab v.a. Bach auf die Ohren.
Vor dem Abendessen haben die Seevögel (nachdem sie vorher nicht mehr so zahlreich zu sehen waren) noch zu gefühlt tausenden eine Flugshow dargelegt und im Moment scheint der Mond durch’s Fenster und wacht über uns.
Morgen werden wir versuchen eine Goldmakrele zu angeln, nachdem wir nun wieder etwas Platz im Gefrierfach frei haben 😉

Liebe Grüße von der See

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