Artikel zum Schlagwort "Savannah"

27. März 2017 / Alkyone / n/a

Savanah – Chesapeak Bay

Wir waren Freitag in aller Frühe in Savannah gestartet. Leider hatte der Steurbord Japaner etwas Schnupfen, so dass ich die ganze Ausfahrt den Savannah River hinunter im Motorraum verbracht habe, um ihn zu kurieren, was schließlich auch gelangt. (Es war ausnahmsweise wirklich mal der Feinfilter am Motor, seeehr selten!!).

Beim Verlassen des Flusses war dann wieder alles o.k. , was auch ganz gut war, denn zunächst mussten wir noch einige Stunden gegen die letzten Norder-Reste anmotoren. Nach einem halben Tag konnten wir auch unter Segel den Kurs gut halten und machten gut Strecke bis Cap Fear. Dort haben wir dann fast 12 Stunden damit verbracht gegen ein teils fast 3 Knoten starke Rückströmung aus dem Golfstrom anzukämpfen. Wir segelten gute Fahrt und kamen doch nur mit 3,5 Knoten Schnitt voran. Kurz nach Cap Fear hatten wir dann den Golfstrom erreicht und es ging flott weiter nach Cap Hatteras. Hier sind wir nun nach links aus dem Golfstrom raus abgebogen und rauschen mit flottem Südwind durch die Nacht der Einfahrt in die Chesapeak Bay bei Norfolk entgegen.

Viele Grüsse aus North Carolina

Hansi und Markus

23. März 2017 / Hans / n/a

Savannah

       

Gestern am frühen Morgen haben wir in Savannah festgemacht. Die berühmte und (wirklich) über alle Maßen geschichtsträchtige Südstaatenmetropole ist wirklich einen Besuch wert.
Zunächst legten wir uns an einen der Schwimmstege am Town Dock, allerdings nur bis wir über das Berthing Fee in Kenntnis gesetzt wurden: 2,75 $ pro Fuss plus Tax also für die Alkyone so um die 165,-€ pro angefangene 24 Stunden. Da haben wir dann doch das Weite gesucht und haben uns direkt ans Town Dock gelegt. Hier am Savannah River ist ja Tide, im Moment bei Springzeit, so knapp 2 Meter Hub, dazu ein wechselnde Strömung mit bis zu 1,5 kn, aber als alte Bretagne-Segler konnte uns das nicht schocken und bisher liegen wir recht gut.
Unser Aufenthalt hier hat ja in erster Linie den Grund einen kernigen Norder durchzulassen. Allerdings hatte ich im Vorfeld schon eine Menge über die Stadt gelesen und dachte, wenn wir schon hier an der US-Küste einkehren müssen, bevor wir um Cap Hatteras herumkommen, dann machen wir das hier und es hat sich wirklich gelohnt, die 18 Seemeilen den Savannah hinaufzufahren.
Wir liegen hier noch flussabwärts des Commercial Ports mit riesigen Container Terminals und die dicken Pötte fahren hier direkt vor unserer Nase vorbei.
Die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind gut, so dass wir morgen früh wieder los wollen und es dann eigentlich nonstop bis in die Chesapeake Bay schaffen müssten.

Schöne Grüsse aus dem recht frischen (nachts 7°) aber sonnigen (tagsüber bis 22°) Georgia

Hansi und Markus

20. März 2017 / Hans / n/a

USA

       

Nachdem wir hoch am Wind die Floridastrasse nach Norden gesegelt sind und Miami links liegen gelassen haben sind wir nach einem schönen und endlich mal raumem Segeltag (sogar 35 sm Spinnaker waren dabei) heute morgen in Port Canaveral eingelaufen. Einklarieren kann man in USA nur Mo.-Fri. 9am to 5pm wo käme man da auch hin, wenn ein Beamter am Wochenende Dienst tun müsste 🙂
Insofern sind wir jetzt beide sehr gespannt auf das Einklarieren im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Heute Mittag hat es dann vorhersagegerecht aus Norden das Wehen angefangen, in der Spitze immerhin mit 27 kn, also 6-7 Bft. Dieser Norder sollte aber dann morgen durch sein, so dass wir im Laufe des Tages nach Savannah aufbrechen können, dort wollen wir ein wenig auf den Spuren von Red Butler und Forest Gump wandeln.

Viele Grüsse aus den kühlen (Norder!!!) Nord-Florida

Hansi und Markus

PS: übrigens musste bei diesem Drohnenflug die Drohne wegen Spritmangels notwassern, aber sie konnte (unbeschädigt) geborgen werden, gibt etwas Hoffnung, dass man das dann auch mit einem Mann (oder einer Frau !!) vielleicht auch schaffen könnte.