27. Oktober 2018 / Alkyone / n/a

Porto Santo

       

Am Morgen im Dunkeln kamen wir in Porto Santo an. Die zweite Nachthälfte war auch sehr unruhig mit mächtig Schwell. In den Ankerplätzen vor dem Hafen lag kein einziges Schiff, was bei dem Wind und Schwell nicht gerade verwunderlich war. Dafür sahen wir schon von Weitem im AIS ein Sailing Vessel namens Salmon. Wir wussten ja schon, dass die Crew der Salmon, die wir von der Ria Formosa kennen, dort höchstwahrscheinlich auf uns wartet. Und wurden dann im Hafen gleich von Hagen per Funk eingewiesen, wo man nicht hin kann und wo schon am Tag zuvor mal jemand ankerte. Verwirrend waren die Mooringleinen bzw. die dazugehörigen Bojen mitten im Hafen.
Wie zu erwarten liegt der Hafen nicht sonderlich schön und gut. Es pfeift den Hügel runter mit bis zu 35 Knoten, Alkyone liegt wie ein Schluck Wasser in der Kurve am Anker. Zum Glück ließ sich die Crew der Salmon nicht abschrecken und pullte quer durch den Hafen zu uns rüber. So wurde es ein schöner Nachmittag mit Ratschen für die Erwachsenen und ganz viel Spielen mit Knete, Puppen und Lego für die Kids.
Morgen soll es weiter blasen, so dass wir den Montag anpeilen um weiter nach Madeira zu segeln.

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