19. Juli 2019 / Jutta / n/a

Fare auf Huahine

       

Nach dem gemeinsamen Frühstück mit Anika und Oliver von der Sago brachen beide Schiffe Richtung Norden auf. Wir nur bis hoch zur Inselhauptstadt Fare, Sago schon mal zur Nachbarinsel Raiatea, wo sie auch zollfreien Diesel bekommen können. Wir hatten ja schon in Taina getankt, auf Huahine und auch auf Bora Bora soll man keinen zollfreien Diesel erwerben können.

Einige Jachten liegen vor dem Ort vor Anker, es gibt einen Jachtclub und auch einen erstaunlich gut sortierten Super U. Sie haben fast alles, wie der große Carrefour in Tahiti, aber bei Milchprodukten sind wir doch froh schon gut vorgesorgt zu haben. Butter ist über doppelt so teuer, Joghurt nur um 25%. Auch Obst und Gemüse hat einen Inselaufschlag, aber hier könnte man sich versorgen. Wie froh wären wir um solche Versorgungsmöglichkeiten auf den Tuamotus gewesen?!

Am Abend gingen wir zum ersten Mal seit den Osterinseln wieder zum Essen, im Jachtclub. Durchaus erschwinglich hier, auf Tahiti war es wesentlich teurer. Und gut war es auch noch. Die Mehrheit der Gäste bestand aus Einheimischen.
Was in Französisch Polynesien auffällt sind die zahlreichen Vertreter des dritten Geschlechts.Laut Reiseführer geschehe dies aus praktischen Gründen: Wenn eine Familie vor allem Jungen hat werden diese zur Hausarbeit und Betreuung der jüngeren Geschwister herangezogen. Und Viele übernähmen allmählich ihre Rolle als Mädchen und Frau und bleiben in dieser Rolle. Sie kleiden und verhalten sich wie Frauen, heiraten Männer etc.
Unsere Mädels waren fasziniert von diesen Frauen und fragten immer wieder leise: „Ist das da jetzt eine Frau oder ein Mann?“. Wenigstens taten sie es so leise, dass es niemand mitbekam.

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