1. Januar 2020 / Jutta / n/a

Neujahr – weiter nach Ko Muk

       

Die Polarwind zählt zu den Frühaufstehern – als wir um sieben Uhr aufstehen sind sie schon unterwegs Richtung Norden. Wir entscheiden uns auch auf den Weg zu machen. Eigentlich wollten wir weiter nach Ko Rok, wo wir ursprünglich mal schon Silvester feiern wollten. Aber Polarwind kann uns dann später doch überreden zu ihnen nach Ko Muk zu kommen, wo es eine schöne Höhle gibt, die man erforschen kann.

Der Wind soll vor allem am Vormittag gut sein, aber er kommt erst am frühen Nachmittag. Dann ist er aber sehr unstet – wir vergrößern unsere Segelfläche und reffen wieder ein und wieder aus,…
Und fahren dann einige Zeit an einem riesigen Fischfanggebiet vorbei – so viele Bojen kennt Hansi auch nur aus Maine. Nach eineinhalb Stunden fahren wir einfach quer durch – es war kein Ende zu erkennen. Nur einer Boje rasieren wir die Flagge ab, bleiben aber zum Glück nicht hängen.

Am Ankerplatz sind schon drei weitere Jachten und die Polarwind. Hansi und Tobias erforschen schon einmal den Höhleneingang und dann schlüpfen wir schnell in unsere Badesachen und hüpfen alle ins Beiboot um gemeinsam ins Innere der Höhle zu fahren.
Wir haben unsere beiden Tauchlampen dabei und so ist die Höhle nicht einfach ein dunkles Loch, sondern wir können das Innere richtig bestaunen. Hansi und Tobias schwimmen, wir rudern das Dingi hinterher. Die Fledermäuse hängen ganz weit oben an der Decke – angeblich fangen sie an zu sch…, wenn man zu laut ist (z. B. Motor an hat). Nach einiger Zeit entdecken wir an einer Ecke Tageslicht. Als wir hinfahren sehen wir einen Sandstrand und erst als wir dort aus der Höhle rauskommen erkennen wir, dass wir in einem nicht anders zugänglichen Trichter angelangt sind. Steht sicher auch so in den Führern, aber den haben wir hier nicht. Auf einem Schild steht, dass das früher von Piraten genutzt wurde um ihre Beute zu verstecken. Sehr gut nachvollziehbar. Die Polarwind will morgen früh bei Niedrigwasser rein – heute schien es den Kindern zu unheimlich. Auch Antonia hatte heute erst Angst und war dann total glücklich mit rein gekommen zu sein. Es war ein tolles Erlebnis! So kann das Jahr weitergehen 🙂

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