Artikel von 31. Dezember 2019

31. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Silvester – sehr ruhig und gemütlich

       

Die Sonne brennt hier den ganzen Tag runter, noch in Kuala Lumpur hatten wir Regen und Regen und Regen. In Georgetown hat es nur kurz noch geschauert und seither hatten wir keinen Tropfen mehr abbekommen. So durften die Kinder dann nur am frühen Vormittag noch einmal an den Strand und haben wieder auf Teufel komm raus gebuddelt. Gegen Mittag kam dann die Polarwind an unseren Ankerplatz und am Nachmittag buddelten denn alle Kinder noch einmal gemeinsam. Ein Strand ganz für sie alleine. Ein paar scheue Echsen zogen sich gleich zurück. Sonst weit und breit nichts. Wann hat man das schon?

Zum Grillen kommt die Polarwind wieder zu uns – bei uns gibt es ja den Grill am Heck. Oswaldo grillt perfekt das Fleisch und die Würste. Sogar unser noch aus Australien eingefrorenes Känguru-Fleisch kam auf den Grill und schmeckte vom Profi gegrillt gleich viel besser.

Seit wir in Thailand sind haben wir unsere Bordzeit wieder einmal umgestellt – wir sind nun nur noch 6 Stunden vor der deutschen Zeit. Aber das heißt auch, dass wir eine Stunde länger auf den nächsten Tag warten müssen, als das nur ein paar Meilen entfernte Langkawi. Um 11 Uhr suchten wir den Horizont ab, ob in Langkawi geschossen wird, ggf. von einem Yachtie, der seine alten Seenotsignalmittel verschießt. Aber nichts.

Auf Wunsch der Kinder hatten wir noch in Malaysia „Dinner for one“ auf den Computer runtergeladen und schauten es und alle dann kurz vor zwölf Uhr dann an. Die Kinder hatten den Abend mit dem Film „Wer früher stirbt ist länger tot“ verbracht – die Kinder der Polarwind verstanden nur die Hälfte der bayrischen Dialoge 🙂

Um Mitternacht stießen wir dann mit australischem Sekt und Kinder-Sekt auf ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2020 an. Wahrscheinlich eine andere Yacht auf der nächsten Insel schoss ein paar Silvesterraketen, das war es dann auch schon. Ein wirklich ruhiges Silvester.

Wir wüschen all unseren Lesern auch ein frohes, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2020 und freuen uns auf das Wiedersehen!

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30. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Endlich wieder mal Sand

       

Das Wasser lädt uns nach wie vor nicht zum Baden ein. Wir hatten gehofft, dass das Meer hier weniger trüb sein würde, zumal uns Segler, die hier schon einige Zeit rumdümpeln das auch so erzählt hatten, aber wahrscheinlich müssen wir noch weiter Richtung Norden. Auch hat es weiter Quallen, hier ganz kleine Weiße, dafür aber in Massen.

Zumindest haben wir uns weitere 5 Meilen Richtung Norden verlegt, denn in der anderen Bucht haben uns Strömung und Schwell eine etwas unruhige Nacht beschert: die Wellen klatschten laufend unter unser Heck. Zudem kamen die Fallwinde den Berg hinunter. Die Bucht weiter im Norden ist auch etwas schöner, zum Glück auch recht einsam. Eine Yacht lag am anderen Ende der Bucht. Andre hatte ja geschrieben, dass speziell um diese Jahreszeit alles zwischen Langkawi und Phuket total überlaufen sei. Zum Glück nicht hier.

Die Kinder freuen sich endlich wieder mal Sand zu haben. Als die Sonne schon niedrig war haben wir sie am Strand ausgesetzt und durften sie erst zu Sonnenuntergang wieder abholen. Was gibt es schöneres?

Polarwind kommt doch erst morgen. Am Neujahrstag wollen wir weiter nach Ko Rok, da soll man tauchen können. Hoffentlich ist das Wasser dann auch wirklich schöner dort.

29. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Auf nach Thailand

       

Fünf Tage waren wir nun in der Marina – für uns eindeutig Zeit wieder aufzubrechen. In Malaysia dürfen wir zwar vergleichsweise ewig bleiben, aber wir freuen uns nun wieder weiter zu kommen. Zudem hatten wir ja seit Singapur im Prinzip keinen ruhigen Ankerplatz für uns, außer die beiden Nächte im Süden von Langkawi.

Hansi hat am Vormittag noch einmal ein Leihauto genommen. In der Marina bekommt man das total unkompliziert – Handynummer genügt 🙂 Und noch dazu zahlt man mindestens für 2 Stunden, also 20R und dann 10R pro weiterer Stunde. Ein Spotpreis, das Auto fährt erstaunlicherweise sogar auch noch. Da hatten wir schon schlechtere Autos. In Kuah muss man zum Hafenamt, den Zoll hat Hansi auch gleich dort erledigt, zu letzterem könnte man zwar auch in Telaga, aber so mussten wir nur noch kurz zur Immigration. Wieder mussten alle ab 12 Jahren ihren Fingerabdruck scannen lassen, ging aber alles sehr schnell und unkompliziert.

Mit den fast neuen Segeln – mit neuem UV-Schutz schauen die Vorsegel wieder gleich viel schöner aus – ging es dann segelnd Richtung Norden. Weit sind wir aber nicht gesegelt – unser Ziel ist gerade mal 25 Meilen von Telaga entfernt im Norden von Ko Ta Ru Tao – schon Thailand aber. Die Fischerboote schauen auch hier schon wieder etwas anders aus.

Polarwind will morgen kommen um dann mit uns Silvester zu feiern.

28. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Telaga Harbour Marina

       

Alles nicht so einfach. Am Morgen hieß es immer noch, dass das Segel „in delivery“ ist. Als wir dann in dem Shop anriefen, wo es ankommen sollte, eigentlich ja schon gestern, ging erst einmal ewig nie jemand ran, als dann doch jemand ran ging konnten die natürlich kaum Englisch. Und unser Segelmacher Au Wei ist gerade in China und kann nicht selbst dort anrufen. Die nette Dame der Marina half dann aus. Zum Glück. Nachmittag so zwischen 2 und 3 seien die Segel dann da. Wenigstens mal eine Info. Und so war es dann zum Glück auch.

Hansi hat das extra reservierte Mietauto dann genutzt um in Kuah noch einmal einzukaufen. Auch Fleisch vom Sailor’s Gourmet Foods, einem Hersteller, der sich darauf spezialisiert hat Segler mit Fleisch zu beliefern. Eingefroren in kleinen Portionen. Gut ausschauen tut es, hoffen wir, dass es dann an Silvester auch schmeckt!

Derweil haben wir mal wieder das Schiff richtig sauber gemacht, unter allen Polstern und Lattenrosten, alle Bettwäsche gewaschen, im Salon und auch alle Böden blank geputzt. So kann das neue Jahr kommen.

Am Nachmittag bekam Hansi dann auch die Segel. Morgen kann es losgehen weiter Richtung Thailand.

Ach ja: nun wissen wir endlich warum in der Marina so exponiert eine Yacht hoch und trocken liegt: auf der Jalur Gemilang steht extra „Skipper: Azhar Mansor“ und Wikipedia hilft weiter, dass er der erste Malaysier war, der Einhand um die Welt segelte und dieser Herr nun der Manager der Marina ist „one of Malaysia’s finest Marinas“ – ah ja, gut zu wissen. Die waren wohl noch nie in Georgetown oder so.

 

27. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Ausflug nach Oriental Village

       

Heute ist Freitag, nicht Freitag der 13., aber es fühlt sich ähnlich an.

Unsere Segel sind zwar wohl auf dem Weg nach Langkawi oder so ähnlich, aber heute ist Freitag. Und da sind fast alle Geschäfte zu. Oswaldo holte sein Gas ab, das war so vereinbart, aber sonst war ringsum alles zu. Und eben auch der Laden, wo wir unsere Segel irgendwann bekommen könnten. Morgen.

Seit Tagen schon planten wir in das 3D Art Museum zu gehen, das im Oriental Village bei dieser Seilbahn gelegen ist. Die Fotos im Netz sind auch vielversprechend und im Netz findet man sogar noch Angaben zu den Eintrittspreisen. Wir fahren zusammen mit der Antonia von Polarwind per Grab-Taxi die 3 Kilometer dorthin. Grab ist gleich um über die Hälfte billiger als ein normales Taxi, wie machen die das?

Vor Ort dann die Enttäuschung: seit ein paar Monaten kann man nicht mehr „nur“ in das Museum gehen, sondern kann eine Eintrittskarte überhaupt nur erhalten, wenn man auch eine Karte für die Seilbahn kauft. Und unser Taxifahrer später zurück sagte auch, dass die Ticketpreise seit einem Monat deutlich teuerer seien, von 55R auf 85R. Wir beschließen nicht mit den Massen auf den Berg zu fahren und dieses Kombi-Gedöns nicht mitzumachen und essen dann nur ein Eis. Die Mädels freuen sich mal wieder Hasen zu streicheln und stürzen sich ins Bunny Land, sind aber auch enttäuscht wie schlecht die Tiere dort gehalten werden. Ein kleines Tier hat kaum mehr Haare und wird von Kindern durch die Gegend gezogen. Antonia hatte Mitleid und legte es dann hinter den Zaun, wo die Ruhezone der Tiere ist. Schade.

Aber wir haben uns trotzdem einiges an Geld gespart und gehen noch einmal in das Restaurant Tapas auf der anderen Seite des Hafens. Dort liegt ein Restaurant neben dem Anderen, aber nur das ist gut besucht. Leider ist der Beef-Burger, auf den wir uns alle irgendwie gefreut hatten, heute aus. Und da Freitag konnten sie auch kein Fleisch nachkaufen. Aber sie haben Schnitzel-Burger – er spricht sie so lustig aus: „Sniesel-Burger“. Haben dann aber phantastisch geschmeckt. Ein schöner Abschluss eines etwas holprigen Tages.

26. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Sonnenfinsternis auf Langkawi

       

Beinahe hätten wir es gar nicht bemerkt, aber zum Glück lieferte gestern das Internet plötzlich den Hinweis, dass heute eine partielle Sonnenfinsternis hier zu sehen ist. Toll, das wollen wir uns nicht entgehen lassen. SoFi-Brillen besitzen wir natürlich nicht an Bord, aber einen Sextanten. Und so dürfen auch die Kinder mal durch einen Sextanten schauen. Bis zu 85% Bedeckung hatten wir und wir haben es alle mit Erstaunen gefühlt: es war um Vieles kühler. Man konnte in der Sonne stehen und es war wirklich kühl, barfuß auf dem Deck laufen und hat sich dabei nicht die Füße verbrannt. Auch war das Licht ganz anders. In Singapur hätten wir sogar eine ringförmige Sonnenfinsternis bewundern können, dafür war hier keine einzige Wolke am Himmel.

Heute vor 15 Jahren war hier in Asien der große Tsunami mit über 200.000 Toten. Langkawi hat es eigentlich nicht erwischt, hier starb angeblich nur eine Person. Die Folgen in touristischer Hinsicht sind trotzdem erstaunlich. Andre von der Mirabella war damals gerade in Thailand, zum Glück gerade auf einem Tauchschiff unterwegs, und feiert heute seinen 15. Geburtstag.

Hansi hat heute die Persenning für das Dingi fertig genäht. Und wir haben gute Nachrichten erhalten: unsere Vorsegel wurden heute auf die Fähre verladen und sollten morgen dann schon auf der Insel eintreffen.

25. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Weihnachten in Langkawi

       

Alle Leute wünschen einem beim Vorbeigehen „Merry Christmas“ – etwas befremdlich, wenn man weiß, dass Weihnachten für ihren Glauben keine Rolle spielt.

Die Kinder sind glücklich, dass andere Kinder in der Nähe sind, noch dazu Deutsche. Und so haben wir mal mehr Kinder an Bord und mal keine Kinder.

Am Nachmittag fahren Hansi und ich mit Lena noch einmal Richtung Kuah zum Einkaufen. Vieles ist erstaunlich billig, manches umso teurer. Heute haben wir Ritter Sport Schokolade für umgerechnet 1,30€ gekauft, Chivas Regal für 16€, 1,5l Sprite kosten 0,60€, dafür gibt es kaum Wurst oder Käse und wenn ist es fast unerschwinglich. Und das Fleischangebot haben wir nicht näher studiert, da es in dem Supermarkt in der Nähe der Fleischabteilung so stank, dass wir keine Lust mehr auf Fleisch hatten. Noch haben wir etwas im Gefrierfach…

Am Abend gingen wir gemeinsam mit Polarwind richtig schön und für hiesige Verhältnisse teuer essen: in ein spanisches Restaurant, das mediterrane Gerichte anbietet.

Der Münchner Merkur hat in der Weihnachtsausgabe einen Beitrag über uns gebracht. Angekündigt auf der Titelseite der Landkreis-Süd-Ausgabe und dann weiter hinten. Nachzulesen hier bzw. mit Link auf die Bilder. Leider haben sich ein paar Fehler eingeschlichen – wer findet alle?


24. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Heilig Abend in Langkawi

       

Weihnachtsstimmung bei 35 Grad? Bei den letzten Vorbereitungen läuft einem das Wasser runter, mit hoch rotem Kopf steht man vor dem Herd. Polarwind hatte nicht das beim Einkaufen bekommen, was sie sich für das Essen an Heilig Abend vorgestellt hatten und hatten schon überlegt zum Essen zu gehen. Aber wir haben vor zwei Tagen bereits unseren Sauerbraten eingelegt, den wir extra in Australien gekauft hatten und der bisher im Gefrierschrank auf seinen besonderen Anlass wartete. Und die 1,5 Kilo waren auch für uns eigentlich zu viel. So freuten wir uns, dass wir Polarwind zum Abendessen bei uns einladen konnten. Es gab leckere selbstgemachte Spätzle (im wahrsten Sinne des Wortes: im Schweiße unseres Angesichts) dazu und Polarwind sorgte für Salat, Nachspeisen und Getränke. Perfekt. Alle waren glücklich, vor allem auch die Kinder, dass wir, wenn schon nicht mit Oma und Opa, dann wenigstens mit anderen Kindern Weihnachten feiern konnten.

Am Vormittag fuhren Hansi und Tobias noch mit Lena zum Einkaufen. Und ich chauffierte sie zum ersten Mal mit dem neuen Dingi, das sich wirklich um Welten besser fährt, als das Alte, da macht es sogar mir Spaß. Und zu unserer aller Freude hatte die Marina dann doch noch einen Platz für uns und wir müssen nicht immer mit dem Dingi hin und her, vor allem für die Kinder sehr praktisch.

Das Christkind kommt in Chile erst am 25. Dezember, daher wurde unsere Bescherung auch nach hinten verschoben: erst um elf Uhr abends, als unsere Gäste wieder auf ihr Schiff zurückkehrten, um nachzuschauen, ob deren Christkind nicht doch früher kam, wurden dann unsere Geschenke ausgepackt. Auch heuer fielen die Geschenke nicht so groß aus: das Schiff ist voll. Für jeden gab es ein T-Shirt mit Namen, auch für Lena, und dann noch englische Bücher und die Erinnerung an den Tauchkurs, den es ja als vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk schon in Bali gab. Tobias bekam sogar noch ein neues Glas Nutella geschenkt. Seit Australien hat jedes Kind sein eigenes Glas Nutella und seither ist der Verbrauch drastisch nach unten gegangen (nur so als Tipp an Andere :-)). Aber Tobias’s Glas war seit ein paar Tagen jetzt leer.

An Silvester wollen wir wieder mit Polarwind feiern. Noch hoffen wir, dass Aldivi und Mirabella wieder etwas in den Süden Thailands kommen und wir uns auf den dortigen Inseln treffen. Wir werden sehen!

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23. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Weiter nach Telaga

       

Ok, weiter ist etwas übertrieben: Telaga ist ein Ort auf Langkawi. Polarwind ist gestern dorthin gefahren, die haben aber schon vor langer Zeit für Weihnachten reserviert. Die Mailadresse auf der Website ist falsch und wir ließen uns überraschen. Überraschend war dann natürlich nicht, dass es für uns keinen Platz hab, aber es liegen auch einige andere Yachten vor der Marina. Drei kleinere Inseln liegen davor, einige Schiffe liegen geschützt dahinter, wir legen uns zu den paar Schiffen davor. Auch hier hört man nachts wieder die Generatoren der Fischer, aber hier halten sie wenigstens etwas Abstand. Dafür, dass hier der schönste Strand von ganz Langkawi liegt, ist das Wasser ganz schön dreckig. Schade.

Heute wurden noch die letzten Plätzchen gebacken – morgen ist auch hier Weihnachten. Lustig ist, dass hier ja der Großteil der Leute Moslems sind, aber alle in totaler Festtagsstimmung. Eine Verkäuferin, mit Kopftuch und roter Zipfelmütze, meinte, dass es doch ein tolles Fest sei und sie immer gerne feiern. Sie picken sich einfach aus allen Religionen das Schönste raus.

Hansi hat für morgen ein Auto angemietet um ein paar Besorgungen zu machen. Vielleicht haben wir auch Glück und bekommen doch irgendwann einen Platz in der Marina. Plätze sind frei, aber alle reserviert.

22. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Dayang Bunting

       

Tasik Dayang Bunting heißt er auf malaysisch, oder auf gut Deutsch: See der schwangeren Jungfer. Es soll der Lieblingsbadeplatz einer himmlischen Prinzessin gewesen sein und noch heute glauben manche, dass unfruchtbare Frauen schwanger werden könnten, wenn sie in dem See baden. Das Miracle von Dayang Bunting – ein Wallfahrtsort.
Schon bei der Anfahrt auf unseren Liegeplatz gestern haben wir die zahlreichen Boote gesehen, die zu dieser Insel fahren, voll beladen mit Touristen, sehr viele davon Einheimische, alle in Schwimmwesten. Heute vormittag fuhren wir mit dem Dinghi rüber und waren ehrlich gesagt erst einmal geschockt wie viele Boote da waren und wie viele Touristen. Dennoch zahlten wir brav unsere 18R Eintritt für uns vier Kinder und mich. Hansi und Lena hüteten lieber die Alkyone. Der Weg war nicht weit bis zu dem See, es dauerte aber, da die Leute auf den zahlreichen Stufen dauernd stockten um Selfies zu schießen. Wir hatten keine Schwimmwesten dabei, hätten wir für ein geringes Entgelt noch ausleihen können, aber mit den Massen wollten wir dann gar nicht baden. Und so zog es uns bald wieder zurück an Bord der Alkyone. Da wir aber Tages-Armbänder bekommen hatten beschlossen wir gegen vier noch einmal zu kommen, wenn hoffentlich die meisten Touristen weg sind. Und so war es dann auch. Wir kamen super schnell bis zum See und hatten ihn fast für uns alleine. Und selbst ohne Schwimmwesten konnte man dann baden. Die Affen freuen sich offenbar über die Touristen, hinterlassen sie doch einige Leckerein, wie tolle Limonade, die dann mit den Fingern aus dem Becher getunkt wird.

Morgen wollen wir eventuelle der Polarwind folgen Richtung Telaga. Heute genießen wir die Ruhe. Wobei Ruhe: sobald es dunkel wird springen rings um uns die Generatoren der Fischer an, mit denen sie ihre Strahler betreiben. Das Meer, das Ufer, der Himmel: alles leuchtet grün. Grün, grün, grün sind alle…