18. Januar 2020 / Alkyone / n/a

Sabang – Galle 2. Seetag

       

Kurz hat uns auch heute der Wind etwas verlassen, besser gesagt war er die ganze Nacht über relativ lau. Am Morgen waren wir dann doch froh nicht doch noch gestern Abend den Spi gesetzt zu haben. Erstens frischte es dann doch so auf, dass wir den Klüver etwas einrollten – mit Spi wäre das hektischer gewesen. Und als der Wind am Vormittag dann wirklich nachließ und wir den Spi gesetzt hatten, entschieden wir ihn doch lieber wieder zu bergen: der Kopf begann zu reißen. Einmal vor Tonga hatten wir das ja schon, da zogen wir den Spi neben uns durchs Wasser, zum Glück daneben und nicht unter dem Schiff. Soll ja schon ziemliche Katastrophen gegeben haben… Hansi versuchte dann wieder zu kleben und zu nähen. Wir haben nicht mehr genug Klebestreifen um ihn gut zu reparieren, aber es dürfte erst Mal wieder halten. Bis Dschibuti wäre schön noch gut, wenn er seinen Dienst täte. Wir fürchten aber, dass das knapp wird, der Spi ist einfach fertig. Der Große, der in München liegt ist zu schwer und voluminös um ihn zuzuschicken. Also bleibt uns erst mal nur hoffen und sonst müsste es auch ohne gehen.

War ja klar, dass der Wind dann am Nachmittag, als der Spi repariert war, dann wieder so auffrischte, dass wir den Spi erst mal nicht brauchten.
Wir kommen dennoch weiter sehr gut voran. Am Abend hatten wir schon unter 600 Meilen Restdistanz nach Galle. Mirabella hat 20 Meilen aufgeholt, Aldivi weitere 10 Meilen zwischen uns entstehen lassen, sie fahren noch durch die windschwache Gegend vor Thailand. Von Polarwind wissen wir leider nichts, sie wollten ja erst „die Tage“ los, werden aber sicher vermisst werden in Galle.

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