20. Januar 2020 / Alkyone / n/a

Sabang – Galle 4. Seetag

       

Ab morgen erwarten wir eine kleine Störung mit weniger Wind und viel Regen. Regen können wir wirklich mal gebrauchen, denn zuletzt regnete es in der ersten Nacht in Phuket (6. Januar) und unser Schiff ist über und über salzig. In Galle soll die Zementfabrik in der Nähe des Hafens sein und alle Schiffe auch gleichmäßig mit Staub zu bedecken. Das reicht sicher auch schon ohne die Kombination mit Salz.
Heute stand auch nochmal Wäsche waschen an, da wir heute noch gut die Wäsche am Vordeck trocknen konnten. Mit unserer Fädeltechnik klappt das auch bei mehr Wind noch ganz gut, ohne dass wir was verlieren.

Von Polarwind erhielten wir keine guten Nachrichten: sie sind noch in Thailand da sich Jutta den Arm verbrüht hat und sich das infiziert hätte. Sie hoffen noch vor unserer Abreise aus Sri Lanka dort anzukommen. Hoffentlich klappt das und dass sie uns dann auf Höhe der Malediven wieder komplett aufholen. Aldivi hat wenig Wind und kommt nicht allzu gut voran. Mirabella ist auch noch hinter uns. Sie haben angeblich bisher nur zwei andere Schiffe gesehen. Wir sehen oft zwei Schiffe bei einem Blick aus dem Cockpit. Wir fahren dort, wo die Hauptroute für die Großschiffahrt entlang führt – eine gute Übung für die weitere Strecke.

Nachdem wir heute den dritten Tag unser Glück versuchten einen Fisch zum Abendessen zu fangen hatten wir heute endlich Glück. Eine kleine Goldmakrele biss an. Anna fand es zum Weinen traurig, aber das ist das Leben…

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