23. Januar 2020 / Jutta / n/a

Supergau und Ausflug ins Galle Fort

       

Was ist eines der wichtigsten Teile auf einer Fahrtenyacht? Darüber hatten wir uns kürzlich erst unterhalten: Auf welches Elektrogerät könnten problemlos verzichten könnten? Da fielen mir bei uns jetzt Wäschetrockner und Spülmaschine ein. In der Reihenfolge. Die Waschmaschine jedoch möchte ich mir nicht wegdenken. Vor allem wenn ich jetzt wieder mitbekomme, wie Mirabella als einen der wichtigsten Punkte beim Einklarieren mit dem Agenten klären musste wo man Wäsche zum Waschen abgeben kann. Mit Lena natürlich gleich doppelt, da wir gerade auf Langstecken ihre Stoffwindeln waschen müssen. Unterwegs natürlich.

Aber ein Kühlschrank ist absolut unersetzlich. Und der ist jetzt kaputt. Der Supergau ist eingetreten. 26 Grad im Kühlschrank!
Zum Glück sind andere Schiffe hier, die unser Kühlgut vorübergehend beherbergen können, auf See wäre das noch um Vieles schlimmer. Und Hansi hatte noch in Morlaix einen Notkühlschrank unter einer der Sitzbänke gebaut, wo man auch Sachen tiefkühlen kann. Also sind untere Sachen aus dem Gefrierschrank nun in diesem Notkühlschrank und unsere normalen Kühlsachen auf Mirabella und Schironn verteilt. Wir hatten uns in Phuket noch mit so Leckereien wie Salami, Käse, Sahne, Mascarpone, Quark eingedeckt.

Was nun? Hansi hat noch länger daran rumgetestet – der Kompressor ist kaputt. Techniker hier meinten sie wollen es mal ansehen. Oder einen Neuen aus Deutschland einfliegen lassen? Wir sind ja noch fast 2 Wochen da. Oder nur mit dem Notkühlschrank weiterfahren?

Dennoch stürzten wir uns am späten Nachmittag noch ins Sightseeing – Martin, der bei Mirabella ab Phuket mitgesegelt war, ist heute den letzten Tag hier. Mit der Crew der Mirabella und den Beiden der Schironn fuhren wir in einem Konvoi von vier Tuk-Tuks ins Fort, organisiert von Marlin, der hier um den Hafen offenbar alles arrangiert und beschafft. Dort schlenderten wir umher und ließen das extrem touristische Treiben auf uns wirken. Es wird eifrig an den alten Festungsanlagen restauriert und die Gebäude innerhalb des Forts sind alle in einem extrem guten Zustand. Am Abend gingen wir noch dort etwas Essen bevor es wieder mit den Tuk-Tuks zurück ging.

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