1. April 2020 / Jutta / n/a

Pläne schmieden vor Hurghada

       

Zu Aprilscherzen ist uns gerade nicht zumute. Wir überlegen sämtliche Optionen. Zypern und Griechenland scheiden als nächstes Ziel nach dem passieren des Suezkanals aus. Wir haben die Familie Brogmann angefragt, dass sie die Marinas in Israel checken. Leider haben wir auch da eine Absage erhalten. Cyrill ist gerade in der Türkei auf einem Schiff. Er sagt es sei dort eher lokal geregelt. Wir haben mal ein paar Marinas in der Türkei nun angeschrieben. Eine hat uns bisher geantwortet und abgesagt.

Es hieß die Marina in Hurghada sei offen und eine Alternative zu Port Ghalib. Heute hat uns die Marina in Hurghada geantwortet. Wir könnten in den Port Hurghada kommen, müssten aber dort erst einmal noch 14 Tage Quarantäne absitzen und dürften auch anschließend nicht die Marina verlassen. Aber wir können ohne die 14 Tage abzuwarten dort Futter und wohl auch Diesel bekommen. Immerhin etwas.

In der derzeitigen Situation bleibt uns wohl nichts anderes übrig als hier in Ägypten zu bleiben und abzuwarten bis sich die Lage entspannt und wir auch wieder in die EU einreisen dürfen.

Eigentlich geht es uns ja sehr gut. Wir haben hier überhaupt keine Gefahr uns mit Corona anzustecken, können von einem Ankerplatz zum nächsten Fahren. Das müssen wir zum Teil auch, da der eine Platz gut vor dem Nordwind schützt, aber nicht vor dem Südwind und umgekehrt.
Und wir können schwimmen und schnorcheln, auch wenn das Wasser mit 20 Grad recht frisch ist. Die Lufttemperaturen sind jedoch jetzt sehr angenehm, auch wenn wir nun nachts Decken brauchen.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: wir haben noch genug Klopapier, Mehl und Mundschutz 😉

Hansi und Herbert haben noch den Wasserpass geputzt. Einen richtigen grünen Bart hatten wir da und unsere Performance ist ziemlich schlecht. Mal schauen ob wir jetzt wieder schneller sind. Aber die Alkyone muss dringend wieder aus dem Wasser und ein neues Antifouling bekommen.

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