15. April 2020 / Jutta / n/a

Wieder in Europa

       

Aufgrund der Wettervorhersage mit zunächst viel Wind und dann Wind auf die Nase haben wir uns entschieden in Kreta zu stoppen.

Einen sogenannten Emergency Stop dürfen wir überall machen. Aber was zählt als Notfall? Das ist natürlich eine Frage der Auslegung. Sicherheit ist das oberste Ziel. Und gerade mit unserer Crew, trotz tatkräftiger Unterstützung von Herbert, der ja immer noch mit uns fahren muss, da er bisher keine Möglichkeit hatte nach Hause zurück zu fliegen, können wir nicht bei jedem Wetter fahren, auch wenn die Alkyone das sicher könnte.

Das griechische Gesetz bezüglich Corona beinhaltet ja auch, dass Yachten mit Wasser, Sprit und Lebensmitteln versorgt werden. Genau was wir brauchen. Chania hat unseren Mailverkehr auch Ierapetra weitergeleitet.

So liegen wir in der Nähe von Ierapetra vor Anker. In den Hafen dürfen wir nicht – wegen Corona ist alles geschlossen. Auch Diesel bekommen wir dort nicht, was wir eigentlich gehofft hatten. Auch Eric braucht Benzin und die Franzosen auch. So werden wir morgen weiterfahren. Hoffentlich erst morgen. Die Wettervorhersage hatte die letzten Tage immer perfekt gestimmt, aber jetzt hat es schon 26 statt der prognostizierten 12 Knoten. Der uns vorgeschlagene Ankerplatz ist nicht ideal.

Keine Kommentare möglich