28. April 2020 / Jutta / n/a

Herbert kommt endlich nach Hause

       

Pünktlich aufstehen hieß es heute, denn Herberts Fahrdienst wollte ihn um 8 Uhr am Eingang der Marina abholen. In letzter Zeit stehen wir später und später auf. In den Tropen war es wichtig, dass wir mit der Sonne aufstanden, da der Tag immer nur 12 Stunden hatte.

Wie Herbert uns später mitteilte waren auf dem Flug von Bari nach Rom 14 Passagiere an Bord, nach München dann sogar nur 6. Wie rechnet sich sowas überhaupt noch? Warum bieten die Airlines solch einen Flug überhaupt an und annullieren den nicht? Gut für Herbert, mit zweieinhalb Wochen Verspätung kam er doch endlich nach Hause.

In Ägypten hatten wir Kontakt zur Deutschen Botschaft aufgenommen und wir stehen immer noch mit diesen in Verbindung. Zwei weitere Deutsche kommen immer noch nicht von Ägypten aus nach Hause. Das Problem ist weiterhin, dass die Segler nicht „im Land“ sind und daher nicht aus Ägypten ausfliegen können. Wir können im Moment Italien empfehlen. Von einem anderen Schiff, das wir aus Ismailia kennen, will jemand am 1. Mai von Kreta nach Deutschland fliegen. Hoffen wir mal, dass das dann klappt.

Heute morgen noch weckte uns die Sonne und bei dem Abschiedsfoto mit Herbert blendete sie uns. Später versteckte sie sich dann hinter den Wolken. Ohne Sonne merkt man schnell, dass erst April ist und es eigentlich doch noch recht kühl hier ist.

Keine Kommentare möglich