11. Mai 2020 / Jutta / n/a

Endlich nach Hause

       

Unsere Nachbarn, die das Nachbarschiff betreuen, waren seit 10. März hier. Am 11. März kam die Ausgangssperre und somit waren sie auf dem Schiff „gefangen“ und der Schiffseigner in seiner Heimat. Fast wie Cyrill, der in der Türkei auf seinen Boss wartet. Er schrieb auch, dass er langsam wisse, was mit dem Satz „im goldenen Käfig gefangen sein“ gemeint ist.

Heute aber stand endlich die Weiterreise für unsere Nachbarn an. Sie fahren mit dem Motor-Kat zu den Liparischen Inseln, wo sie eigentlich her sind. Und da warten sie wenigstens in ihrer Heimat darauf was weiter passiert und wann der Schiffseigner mal kommen kann. Der ursprüngliche Plan war im Herbst das Schiff auf einem Frachter über den Atlantik zu befördern und sie wären bis Mallorca an Bord gewesen.

Im Moment kann ja keiner planen. Wir hier nicht wirklich und zuhause und sonst wo auch niemand. Noch steht unser Plan nächste Woche nach Griechenland auf die Werft zu fahren. WENN Griechenland für die Schiffe aufmacht. Abwarten. Herbert hat seine zwei Wochen Quarantäne zuhause nun auch morgen rum. Er wurde jeden Tag vom Gesundheitsamt zuhause angerufen, ob er sich auch brav an die Auflage hält.

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