29. Mai 2020 / Jutta / n/a

5 Wochen Brindisi

       

So lange wie hier waren wir noch nie während unserer Reise an einem Ort. Zum Glück bietet das Marinagelände ausreichend Auslauf für die Kinder.

Hansi werkelte wieder mal im Motorraum und half Eric auf dessen Schiff einiges klar zu machen. Gleich nach dem Aufstehen waren sie noch einmal zum Autoteileladen gefahren, der gestern Nachmittag schon zu hatte und bevor wir um halb zehn unser Auto zurückgeben mussten.

Beim Einkaufen heute am Nachmittag im am nächsten gelegenen Supermarkt, der immer noch mit dem Rad gut 2,5 Kilometer entfernt ist, durfte ich zunächst nicht in den Laden rein, obwohl keine Schlange davor stand. Es gab keine Plastikhandschuhe mehr am Eingang. Unsere Handschuhe vom Schiff nehme ich inzwischen nicht mehr mit zum Einkaufen, denn diese alleine darf ich nicht anziehen, ich müsste dann einen Einweghandschuh des Geschäftes noch drüber ziehen. Oder eben nicht Handschuh, sondern diese dünnen Plastiktüten mit einer aufgedruckten Hand mit denen man kaum sein Gemüse mit Preiszetteln bekleben kann. Bin ich froh, wenn wenigstens die Handschuhe wegfallen.

Am Sonntag wollen wir nach Griechenland aufbrechen. Hoffentlich endgültig. Ab 1. Juni dürfen angeblich ausländische Schiffe wieder nach Griechenland einreisen. Noch einmal wollen wir unsere Abreise von Brindisi nicht aufschieben. Aber die Alternative die Adria hoch zu fahren, wenn Griechenland weiterhin nicht auf macht, haben wir inzwischen sehr weit hinten angestellt. Erstens schaut es immer mehr so aus, als ob Griechenland bald wirklich für Touristen aufmacht und Johannes hat für Ende August schon Flüge für seinen Törn ab Kalamata gebucht.

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