13. Juni 2019 / Alkyone / n/a

Otepa auf Hao

       

Der alte Witz an Land erst mal zum Bäcker zu gehen um zu fragen wo man ist, kam mir heute in den Sinn. Wir wissen zwar genauestens wo wir sind, aber wie spät es hier ist wussten wir erst mal nicht.
Gestern erfuhr Hansi, dass es hier zwischen halb sechs und sieben Baguettes gibt. Also stand er um kurz nach sechs auf und radelte in der Dämmerung zum Bäcker. Der hatte aber noch nicht mal offen, eine Reihe Einheimischer wartete aber ebenfalls. Wie wir abends dann erfuhren hatte er nicht die Öffnungszeiten falsch verstanden sondern wir nicht gewusst, dass Hao schon die Zeit von Tahiti hat und nicht mehr von Rikitea.

Am Nachmittag spielten unsere Kinder und die der Makore zusammen mit den einheimischen Kindern. Es wurde gebadet und am Ufer rumgetollt. Einige der einheimischen Kinder freute sich an Bord kommen zu dürfen und Lena genoss es auf den Armen einer deren Mütter. War richtig was los. Direkt an der Peer wird abends für ein bald stattfindendes Festival Musik und Tanz geprobt.

Bezüglich der Versorgungslage hört man Unterschiedliches: der Versorger soll Samstag oder doch Montag kommen und was es geben soll ist auch fraglich. Welche behaupten seit drei Wochen hier zu sein und nichts zu benötigen, weil sie in Rikitea Grapefruits eingepackt hätten. Ah ja. Ok. Irgendwie klassifizieren wir die möglichen Ziele inzwischen eher nach Einkaufsmöglichkeiten.

Morgen fahren wir mit der Makore II hier in der Lagune nach Süden und werden dort am Samstag Kristinas Geburtstag feiern. Die Kinder sind glücklich vorerst ihre Spielkameraden behalten zu dürfen. Am Sonntag oder Montag wollen wir dann die Sago wiedertreffen.

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