25. Juli 2019 / Jutta / n/a

Die Vanilleinsel Taha’a

       

Taha’a gilt als die Vanilleinsel, Vanille aus Französisch Polynesien kommt hauptsächlich von hier. Gegen Mittag waren erst unsere Kinder mit Cyrill und Sago-Crew bei der Vanillefarm, dann noch Hansi und Jutta.
Die Farm betreibt ein Däne mit seiner Frau. Auch sie jammerten über die arbeitsscheue Haltung vieler Polynesier. Uns ist aufgefallen, dass vorwiegend „Ausländer“ hier Geschäfte machen. Franzosen, adere Europäer, Asiaten. Wobei es hier im Vergleich zu den Tuamotus nicht mehr so stark auffällt.
Die Farm selbst ist sehr klein und sie selbst haben nur etwa 50 Kilo an Vanilleernte pro Jahr, das Meiste kaufen sie zu, verarbeiten es und exportieren es dann nach Dänemark. Ab einer Tonne erst lohnt es sich. Teuer ist Vanille. In Madagaskar wurde der Großteil der Pflanzen durch einen Hurrikan zerstört und es dauert mindestens vier Jahre bis die ersten Früchte nach dem Pflanzen wieder kommen. Das hat schon vor unserer Abreise die Preise zuhause hochgetrieben. In Madagaskar und Umgebung wird die Bourbon-Vanille angebaut, die viel dünner ist, als die hier. Die Stangen hier sind richtig dick, fast wie die Einheimischen hier auch Dick als Schick ansehen. 50g kosten 30€. Wow.
Einiges haben wir über Vanille gelernt und die Leute dort waren wahnsinnig nett. Auch eine Staude Bananen bekamen wir geschenkt, 22 Kilo durfte Hansi zurück zum Boot schleppen.

Morgen früh wollen wir weiter nach Bora Bora.

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