28. Juli 2019 / Jutta / n/a

Französisch Polynesien – Tonga 1. Seetag

       

Wir reiten geschwind mit Richtung Tonga. Der Wind ist wechselhaft und weht mit 30-35 Knoten, die See ist rau und wir müssen die Luken geschlossen haben, obwohl wir vor dem Wind segeln. Nachts hatten die Mädels ihr Luk etwas offen und prompt haben sie eine Welle abbekommen. Heute hieß es dann Decken, Kissen und Kuscheltiere trockenlegen.
Wir sind am ersten Seetag erstaunlich seefest, etwas gemächlich, aber wir kommen alle ohne Medikamente aus und haben Appetit.

In der Nacht mussten wir aufpassen, dass wir nicht das Atoll Manuae über den Haufen fahren und haben eine richtige Kurve außen rum gefahren. Die heute angegebene Position ist nicht 24 Stunden nach der von gestern Abend, sondern entspricht unserem Etmal, also um 10:30 Uhr Bordzeit. Wir sind unserem Ziel 161 Meilen näher gekommen.

Hansi hatte heute ein volles Programm: nachdem der Lüfter in der Achterkabine schon vor längerer Zeit seinen Geist aufgegeben hatte und provisorisch repariert wurde ging jetzt auch noch der bei den Mädels vorne nicht mehr. Nun haben beide Lüfter Schalter zum Ein- und Ausschalten, zwei Geschwindigkeitsstufen und sogar noch zum Verstellen der Höhe. Im Salon hängt auch noch so ein Lüfter. Mal sehen wie lange er noch mit seinen Originalschaltern funktioniert.

Den Nachmittag über wurde eifrig Dominion gespielt, eigentlich ist es ein Kartenspiel für vier Personen, aber sogar zu sechst macht es noch richtig Spaß.

Am Abend nutzten wir unsere Zeitverschiebung aus und telefonierten mit Haching-Oma: Opa geht es erstaunlich gut und er will nur noch nach Hause entlassen werden. Seine Blutwerte sprechen noch nicht dafür, aber lange bleibt er sich sicher nicht mehr im Krankenhaus. Wir sind alle heilfroh was für ein Stehaufmännchen Opa ist. Gott sei Dank.

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