30. Juli 2019 / Jutta / n/a

Französisch Polynesien – Tonga 3. Seetag

       

Immer ruhiger wird es, die Dünung ist noch hoch, aber länger und somit wesentlich angenehmer. Allerdings sind wir weiter heilfroh über unsere kardanischen Tische, denn wir schieben noch immer mächtig Schräglage, wenn wir auf einer Welle hoch reiten und die nächste hinunter.
Dennoch konnten wir heute endlich wieder ausreffen und auch die Genua darf ausgebaumt lüften.

Heute versuchten wir zum ersten Mal wieder einen Fisch zu fangen, aber leider ohne Erfolg. Wir haben auch sonst keine Tiere gesehen, keinen Vogel, keine fliegenden Fische, keine Wale oder Delfine. Wale soll es um Tonga rum viele geben, wir sind gespannt. Ob auch wir Glück haben einen zu sehen.

Das Bordleben inspiriert sogar diejenigen, die bisher nicht gern lasen zum Lesen, Anna und Tobias sind richtige Leseratten geworden. Tobias angespornt durch Juttas Buch über die Reise der Polarwind, das er trotz 480 Seiten in wenigen Tagen verschlang. Nun hat er sich das nächste dicke Buch geschnappt. Antonia liest schon lange eifrig, aber sie war die Einzige, die nicht vor einem Foto floh, oder es nicht bemerkte.

Keine Kommentare möglich