31. August 2019 / Alkyone / n/a

Fidschi – Neukaledonien 2. Seetag

       

Wir gewöhnen uns alle an das Geschaukel, das zwar schon deutlich weniger geworden ist. Oder eigentlich ist es gar nicht weniger geworden, sondern das Intervall um eine Sekunde länger, das macht, obwohl man es kaum glauben kann, einiges aus.

Lena lässt sich weiter nicht beirren und versucht kräftig selbst zu steuern – der Autopilot ist eindeutig stärker. Das ist auch der Grund warum sie normalerweise nicht hinter die Steuersäule darf und wir den Durchgang vom Cockpit aus abgesichert haben. Inzwischen kommt sie natürlich auch über die Sitzbänke dann nach hinten, aber alleine im Cockpit darf sie eh, auch angeleint, nie sein. Von München habe ich ihr Spielzeug mitgebracht, eine Arche Noah, ein Bötchen für die Badewanne, Stapelbecher,… – da müssen wir auch achten, dass sie das Zeug nicht über Bord wirft. Zuletzt musste in Fidschi ein Schraubenzieher an Lena glauben und in Tahiti hat sie ihren Trinkbecher an Neptun verschenkt. Hoffen wir, dass sich nicht viel mehr dazugesellt.

Unser Generator wurde bereits verschickt und wird am Montag ebenfalls in Neukaledonien ankommen, nur ein paar Stunden nach uns (23 Uhr hieß es). Da wir aber auch nach den Bürozeiten ankommen werden wir erst am Dienstag einklariert werden und dürfen vorher nicht einmal an Land. Wie immer sind wir gespannt auf die hiesige Biosecurity.

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