8. März 2020 / Jutta / n/a

Gelbfieber in Dschibuti

       

Keine Gelbfieber-Impfung zu haben ist hier schwierig. Nicht empfehlenswert! Warum? Keine Ahnung, wahrscheinlich, weil sich Leute wichtig machen wollen. Laut unseren Recherchen ist eine Gelbfieberimpfung tatsächlich nicht vorgeschrieben für Dschibuti, auch nicht wenn man aus Gelbfieber-Regionen kommt. Aber die Immigration hier möchte eine Bescheinigung über eine Gelbfieberimpfung sehen, da hilft nichts. Gestern dachten wir noch wir kämen so davon, heute jedoch wurden wir eines Besseren belehrt.
Am Vormittag waren Hansi und Herbert gemeinsam in der Stadt bei der Dschibuti Telekom. Nur dort bekommt man in Dschibuti eine SIM-Karte. „Bald“ wird das einfacher sein, da in der Mall, die in der Nähe des Hafens liegt ein Telekom-Shop entsteht. „Coming soon“ – hilft uns halt nichts mehr. Pro Pass kann man bis zu zwei SIM-Karten kaufen, die Aufladung erhält man dann in einem anderen Laden, in fast jedem Geschäft hier in Dschibuti. Teuer ist es nicht: 500DFR für die Karte, 7 Tage mit 12 GB kosten nochmal 1000DFR – zusammen 7,50€ umgerechnet. Dann waren sie noch eimal beim Supermarkt um unsere leeren Lebensmittelvorräte weiter aufzufüllen. Als sie wieder zurück waren kam dann irgendwann die Coastguard und teilte uns mit, dass Herbert nicht mehr an Land dürfe wegen der fehlenden Impfung. Der unsympathische „Arzt“ in der Immigration könne eine Impfung für 200$ durchführen. Wir wollen das nicht, wir fragen nach dem Krankenhaus und die Coastguard will sich drum kümmern. Bis zum Abend hören wir nichts mehr.
Eric und Oddity kamen an. Eric hat eine Gelbfieberimpfung, also kein Problem.
Unser E-Bike dürfen wir sogar bei der Coastguard abstellen, gut verschlossen bei all den Außenbordern die dort lagern. Selbstverständlich.


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