Artikel zum Schlagwort "Tonga"

9. August 2019 / Jutta / n/a

Schnorcheln und Tauchen auf Vava’u

       

Gleich nach der Schule holten uns Anneke und Heinze ab um mit ihnen in die Swallow Cave (Schwalbenhöhle) zu schnorcheln. Eine wirklich schöne Höhle, etwa 30 Meter hoch und auch nur vom Wasser aus zugänglich. Leider haben sich viele Besucher der Höhle an den Steinwänden verewigt. Toll war ein riesiger Schwarm kleiner Fische, die direkt unter uns herumschwirrten.

Am Nachmittag verlegten wir uns ein Stückchen weiter raus um an der Tiny Nursery zu tauchen. Viele viele verschiedene kleine Fische in den unterschiedlichsten Farben waren hier zu bestaunen. Cyrill stattete der Insel und dem darauf befindlichen Resort noch einen Besuch ab. Dieses Resort wird von einem Schweizer geleitet, die Geschäfte laufen jedoch schlecht. Ein Aussteigertraum, der nicht ganz aufging?

8. August 2019 / Jutta / n/a

Klein ist die Welt

       

Am Vormittag besuchte Cyrill die benachbarten Schiffe und kehrte dann mit lustigen Neuigkeiten zurück. Eine niederländische Yacht, die SV NOK mit Annette und Heinze begrüßte ihn gleich, dass sie die Alkyone kennen. Sie hatten Markus in Panama kennengelernt als seine Crew nicht zum Törn erscheinen konnte und er die gesamten schon gekauften Vorräte dann an sie weitergab.
Sie sind seit vier Jahren unterwegs und nun schon länger hier in Tonga und Fidschi. Daher wurden wir mit kostbaren Informationen versorgt, zum Beispiel, dass wir in Fidschi nicht auf der Hauptinsel einklarieren sollten, da dort überaus streng alle Lebensmittel kontrolliert würden.

Im Gegenzug zu all den Informationen nahmen Hans und Cyrill Anneke am Nachmittag mit zum Tauchen in „The Gap“ und zum anschließenden Schnorcheln in die Mariners Cave. Der Eingang in die Höhle liegt bei Niedrigwasser etwa 1 Meter unter der Wasseroberfläche.
Am Abend wurde nach einem gemeinsamen Abendessen auf der Alkyone eifrig weiter gequatscht.

7. August 2019 / Jutta / n/a

Neiafu auf Vava’u

       

Neiafu heißt der Hauptort hier auf Vava’u, angeblich etwas unter 4000 Leute leben hier. Viel gibt es hier nicht, das Angebot im Markt ist überschaubar: Ananas, die Mini-Version kostet etwa 2€, Bananen, Grapefruit, Papaya (mag von uns niemand), Gurken, Krautköpfe, Tomaten, Ingwer, Gelbgrünen und Paprika, Süß- und normale Kartoffeln und Zwiebeln gibt es. Kann man schon einiges mit anfangen, aber wir hatten auch schon bessere Angebote. Der Supermarkt ist Tuamotus Version 0.9 – zum Glück hatten wir doch schon in Tahiti eifrig eingekauft und es hier auch behalten dürfen.

Am Nachmittag verlegen wir nach Port Maurelle, einer beschaulichen Bucht etwas südlich des Hauptortes. Die Kinder erkundeten mit Cyrill noch den Strand und kehrten von Mücken zerstochen zurück.

6. August 2019 / Jutta / n/a

Ankunft in Tonga

       

Am Vormittag erreichten wir Vava’u – Tonga. Zunächst waren wir unsicher wie wir die Behörden erreichen, über Funk antwortete niemand. Wir gingen längsseits an einem Fischerboot und Hansi ging zum nahegelegenen Zollamt und kam mit einem langen Formular und für jeden Passagier einer Immigrationcard zurück. Kurz danach kamen dann die Beamten an Bord: Immigration, Sanitary und von der Abfallbehörde. Im Reiseführer stand, dass man auf Tonga vor allem als Frau immer brav die Knie bedeckt haben solle. So war es nicht verwunderlich, dass die Dame der Abfallbehörde einen knöchellangen Rock trug, einer der beiden Herren zu unserer Überraschung jedoch auch.
Wir hatten Bedenken, ob sie unsere Lebensmittelvorräte plündern würden, denn noch hatten wir ein bisschen Obst und etwas Gemüse übrig. Auch Fleisch sowie Milchprodukte. Aber sie blieben brav im Cockpit und fragten uns nur aus. Wir mussten fast aufpassen, dass sie Lena nicht zusammen mit unserem Müllsack mitnehmen, so süß fanden sie das kleine weiße Kind.

Am Nachmittag verlegten wir uns an den Anker, was nicht so einfach war. Es liegen sehr viele Moorings in der Bucht, aber auf Anfrage hieß es, dass diese nicht für Boote unserer Gewichtsklasse geeignet sind. Und der Ankergrund war leider auch nicht berauschend. Zum ersten Mal seit Karriacu in der Karibik mussten wir unseren zweiten Buganker zum Verkatten der Anker verwenden.