14. April 2019 / Keine Kommentare

Concha de Perla

Wie die Tage hier häufig sind heute am späten Vormittag zwei Kinder der Olena bei uns. Mal hier, mal da. Immer heißt es „bis morgen“. Schön, dass sich alle so gut verstehen. Von Lanzarote bis Panama hatten unsre Kinder keine richtigen Spielkameraden, dafür seither durchgehend. Leider ist das Ende schon in Sicht. Nach Ostern wollen wir zu den Osterinseln segeln, wie passend! Die anderen zieht es manche nach Gambia, die Mehrheit auf die Marquesas. Vielleicht treffen wir ein paar Schiffe nochmal bis Fidschi oder Tahiti. Wir werden sehen.
Interessant ist zumindest, dass fast alle, die wir fragen, ihr Schiff in Neuseeland oder Australien verkaufen wollen oder einfach so lange weitersegeln wollen, wie das Geld reicht oder es allen gut geht damit. Nach Europa direkt weiter hat keiner als Ziel. Also werden wir irgendwann wieder alleine sein oder andere einholen????

Nach dem Mittagessen packten wir unsere Schnorchelsachen, Timeo und Cyliane kamen auch mit. Stephan fuhr uns mal wieder. Wie erwartet waren wir ich heute nicht allein an der Plattform der Concha de Perla. Ein Stelzenweg führt hier durch den Mangrovenwald, Meerechsen, manchmal auch Seelöwen liegen mitten im Weg. So viel zum Thema mindestens 2 Meter Abstand halten. Die am Ende befindliche sogenannte Perlmuschel sind Naturbecken, schön geschützt, aber mit dem Meer verbunden.
Das Wasser ist durch die zahlreichen Besucher zwar aufgewühlt, aber dennoch sind einige Tiere zu bestaunen. Eine Meerechse hat Hansi mit den Flossen angehoben, er merkte es gar nicht und die Echse ließ sich auch in ihrem Kurs nicht stören.
Mitten drin döst ein Ammenhai am Boden, ein kleiner Adlerrochen gleitet durchs Wasser. Ein kleiner Hai schwimmt mit offenem Maul durch den Fischschwarm und genießt sein Mahl.
Interessant waren vor allem die unterschiedlichen Wasserschichten. Kalt und warm, teils Süßwasser. Man sah plötzlich alles verschwommen und es änderte sich laufend.

Am Nachmittag trafen sich noch ein paar Kinder der Schiffe mit Einheimischen zum Fußballspielen am örtlichen Fußballplatz – mit Kunstrasen! Als Schiedsrichterpfeife diente die Pfeife an Lenas Schwimmweste.

Unser Zarpe bekamen wir diesmal pünktlich von Steve überreicht, er übergab es uns schon am Nachmittag in der Stadt. So können wir morgen Vormittag pünktlich nach Santa Cruz auslaufen.

Zum Abschluss gingen wir mit den Crews der Olena und Serenity wieder mal zum Essen und später nahm Stephan den lokalen Taxiboot erneut das Geschäft weg.



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