22. Dezember 2018 / Alkyone / n/a

Weiter auf den Spuren der Vulkane

       

Auf Madeira hatten wir ja angefangen mit unseren „Studien“ über Vulkane.

Die dortige Vulkanhöhle wurde vor etwa 890.000 Jahren geschaffen. Auf Lanzarote war der letzte Vulkanausbruch gerade erst 300 Jahre her. Und hier, auf Monserrat, ist er Vulkan gerade mal gute acht Jahre ruhig. Die Warnstufe liegt im Moment bei 1. Das hat uns natürlich interessiert.

Vor der erneuten Aktivität lebten hier, laut unserem Fahrer, etwa 12.000 Menschen, im Moment nur noch 5.000. Die meisten flohen auf andere Karibikinseln und ins britische Mutterland. Es ist schon irgendwie trostlos zu sehen, dass mehr als die Hälfte der Insel nicht bewohnt werden kann bzw. darf – Sperrzone. Die frühere Hauptstadt liegt unter einer dicken Ascheschicht und ist zum Teil niedergebrannt. Wir durften bis zum Rand der absoluten Sperrzone, wo man nicht mal reingehen darf. Früher legten an der Hauptstadt für damalige Verhältnisse große Kreuzfahrtschiffe an, der Hafen, wo wir davor ankern, ist selbst für die kleine Fähre nach Antigua nur bedingt geeignet. Sie planen derzeit den Bau eines neuen Hafens, auch für Kreuzfahrtschiffe. Es fehlen die Touristen, maximal Tagestouristen kommen mit besagter Fähre und angeblich bis zu 400 Segelyachten im Jahr.

Wir besichtigen auch ein Hotel am Rande der Sperrzone, das fluchtartig verlassen wurde und mit einer dicken Ascheschicht bedeckt ist. Wo nur Asche fiel ist alles schön grün und der Urwald überwuchert die einstigen schönen Häuser und Villen.

Am Hafen ist das Wasser auch wieder schön klar und sauber. Eine große, schöne Badewanne so weit das Auge reicht.

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