27. Juni 2019 / Alkyone / n/a

Ankunft in Fakarava

       

Ein gemütlicher Nachtschlag brachte uns nach Fakarava. Noch vor dem Frühstück liefen wir in die Lagune ein, vorbei an einer Tauchbasis, zwanzig Jachten liegen bereits vor Anker. Die Zivilisation hat uns wieder, zumindest ist der erste Schritt offensichtlich gemacht. Direkt vor dem Pass liegt eine Jacht seitlich am Kies, wie wir später erfahren sind sie vor zehn Tagen beim Rausfahren und mit Mooring in der Schraube dort auf Grund gelaufen. Bei unsrer Einfahrt hatte es nur bis zu drei Knoten Strömung gegenlaufend, aber mit Segel und Maschinen kein Problem.

Im Norden hängen Regenwolken und schon während des Frühstücks beginnen wir uns langsam zu drehen, der Wind frischt auf, es regnet und schüttet und es wird hektisch um uns rum: einige Schiffe haben zu nah unter Land geankert, machen ist es wohl zu schauklig und sie gehen Anker auf. Maple, die wir von Galapagos kennen, haben wir kurz gesichtet, Vega ankert in unserer Nähe.

Gegen Mittag dann klart es auf: eine ganz andere Welt um uns, kaum wiederzuerkennen. Das Wasser ist ruhig, es glitzert in sämtlichen Blautönen.

Am Nachmittag erkunden Hansi und Tobias per Dingi die Gegend. Fahren zum Pass, vereinbaren mit der Tauchschule einen Tauchgang für morgen früh um sieben. Das waren die letzten Plätze um einen Tauchgang mit einlaufender Strömung morgen zu machen.

Olena und Serenity kamen am späten Nachmittag. Hansi und Tobias trafen sie im Pass und fuhren ihnen entgegen. Ohne die Erfahrungen von Faro und Hao etc. scheint der Pass offenbar bedrohlicher zu wirken, als er auf uns den Eindruck machte. Die gestrandete Jacht hat natürlich auch keine beruhigende Wirkung.

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