17. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Ein Zwischenstop in Pangkor

       

Unser letzter Stand war, dass Polarwind gestern Vormittag von Port Dickson aufgebrochen war und wir hatten noch gestern Abend in Port Klang im AIS nach ihnen Ausschau gehalten, ob sie nicht nach Port Klang rein kommen. Umso überraschter waren wir dann heute mittag, als wir die Polarwind kurz vor der Marina in Pangkor vor Anker liegen sahen – sie machten gerade Mittagspause um dann bei einem höheren Wasserstand in die Marina zu fahren. Wir probierten es gleich und hatten nur eine leichte Verzögerung, als uns der Sand etwas ausbremste. Polarwind hatte schon im Voraus einen Platz für zwei Nächte hier reserviert, wir hatten eigentlich nur vorgehabt unsere Vorsegel dem Segelmacher zu übergeben, etwas Diesel zu tanken und dann gleich wieder weiter Richtung Georgetown zu fahren. Aber die Freude über das Wiedersehen mit Polarwind war so groß, dass wir in der Marina fragten, ob sie nicht doch ein Plätzchen für eine Nacht für uns hätten. So bleiben wir bis morgen.

Unser Segelmacher, der das Doyle Segelloft für Malaysia macht, heißt „Au Wei“ – wir hoffen der Name ist nicht Programm. Was die Pünktlichkeit betrifft zumindest schon mal nicht. Wir hatten mit ihm 5:30pm vereinbart und er stand bereits kurz vor fünf auf der Pier. Der UV-Schutz der Vorsegel muss erneuert werden und die Pünktlichkeit lässt hoffen, dass er den Termin 28.12. auf Langkawi für die Lieferung einhalten wird. Polarwind fragte auch gleich noch an, ob sie deren Vorsegel nachnähen könnten, da es eine kleinere Arbeit ist würden sie ihr Segel auch gleich wieder in Pangkor bekommen. Wir erhalten es dann am 28.12. in Langkawi wieder.

Leider brauchten wir Diesel, wir sind so leer, dass wir Bedenken haben bis Langkawi zu kommen, zumal es hier in der Region wenig Wind hat und wir viel motoren müssen. In Port Klang hätte der Diesel 3,60R gekostet, hier verkauft uns der Marinero den Diesel für immerhin 3,00R, an der Tankstelle bekommt er ihn wohl für 2,18R und in Langkawi werden wir für 2,35R direkt vom Fuel-Ponton aus wieder voll machen. Hier haben wir zum Glück auch nur 300l bestellt, denn die kommen zu je 25l in Kanistern. Aber sie werden von den Marineros noch ganz sauber in unseren Tank gefüllt.

Am Abend aßen wir zusammen mit Polarwind in einem Restaurant. Das Essen war gut, aber sowohl Jutta, als auch Oswaldo wurden vergessen und bekamen ihr Essen mit vielen „Sorry“ erst nachdem wir alle schon längst fertig waren. Ein Gewitterschauer trieb uns dann wieder aufs Schiff. Morgen geht es für uns weiter nach Georgetown, Polarwind bleibt wohl noch eine weitere Nacht und besichtigt erst mal diese Insel. Sie haben die Nase voll von Großstadt und haben Kuala Lumpur ausgelassen und ob sie nach Georgetown kommen wissen sie auch noch nicht. Aber in Langkawi werden wir sie zu Weihnachten wieder sehen. Aldivi und Mirabella sind beide in Phuket.

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