19. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Ankunft in Georgetown

       

Der Wind hat leider nicht mitgespielt auf der Fahrt nach Georgetown, aber das wussten wir schon, dass das so sein würde. Immerhin konnten wir ein bisschen segeln, darüber müssen wir auf dieser Strecke schon froh sein. Die Fischer sind zum Glück meist am Radar zu erkennen und lösen einen Alarm aus. Aber selbst wenn man als Segler daherkommt und dann kurz vor ihnen ist heißt es noch lange nicht, dass sie einem ausweichen. Teils ohne Licht, selbstverständlich ohne AIS, ohne irgendwas. Einmal war der Kurs immer schön so, dass wir gut aneinander vorbeifahren würden, doch plötzlich 1-2 Kabellängen vor uns dreht er dann quer und fährt einen direkt vor die Schnauze und bleibt dort auch noch stehen. Hallo? Die schauen wohl nur nach ihrem Fisch und wenn einer aufgespürt ist sehen und hören sie nichts mehr um sich herum.

Die Stärkung schob kräftig mit und so waren wir dann irgendwie zu früh vor der Streits Quay Marina. Die Dämmerung begann gerade, wir wunderten uns über die komischen Konstruktionen vor uns im Wasser (später lernten wir, dass sie eine Insel vor der Insel „bauen“). Als wir reinfahren um einfach mal zu schauen legt gerade eine deutsche Yacht ab. Wir tauschen uns über Funk aus und sie sagen, dass John sehr nett sei und wir uns wohl schon einfach mal auf deren Platz legen könnten bis er um 9 dann da sei. Als Hansi dann ins Marina Büro geht wird er gleich als Kuckuck identifiziert, aber wir erhalten freundlich den Platz. Für zwei Nächte ist das im Moment kein Problem. Man kann ja mal Glück haben 🙂 Und mit 5 Ringgit pro Meter ist der Preis mehr als in Ordnung. In solch einer schönen Marina waren wir seit einer Ewigkeit nicht mehr. Es ist auch alles in der Nähe: die Mall mit Geschäften, Restaurants. Nur in die Downtown von Georgetown müssen wir mit dem Bus fahren.

Morgen erkunden wir die Stadt. Heute ist erst einmal ein ruhiger Tag auf der Alkyone angesagt.

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