22. Dezember 2019 / Jutta / n/a

Dayang Bunting

       

Tasik Dayang Bunting heißt er auf malaysisch, oder auf gut Deutsch: See der schwangeren Jungfer. Es soll der Lieblingsbadeplatz einer himmlischen Prinzessin gewesen sein und noch heute glauben manche, dass unfruchtbare Frauen schwanger werden könnten, wenn sie in dem See baden. Das Miracle von Dayang Bunting – ein Wallfahrtsort.
Schon bei der Anfahrt auf unseren Liegeplatz gestern haben wir die zahlreichen Boote gesehen, die zu dieser Insel fahren, voll beladen mit Touristen, sehr viele davon Einheimische, alle in Schwimmwesten. Heute vormittag fuhren wir mit dem Dinghi rüber und waren ehrlich gesagt erst einmal geschockt wie viele Boote da waren und wie viele Touristen. Dennoch zahlten wir brav unsere 18R Eintritt für uns vier Kinder und mich. Hansi und Lena hüteten lieber die Alkyone. Der Weg war nicht weit bis zu dem See, es dauerte aber, da die Leute auf den zahlreichen Stufen dauernd stockten um Selfies zu schießen. Wir hatten keine Schwimmwesten dabei, hätten wir für ein geringes Entgelt noch ausleihen können, aber mit den Massen wollten wir dann gar nicht baden. Und so zog es uns bald wieder zurück an Bord der Alkyone. Da wir aber Tages-Armbänder bekommen hatten beschlossen wir gegen vier noch einmal zu kommen, wenn hoffentlich die meisten Touristen weg sind. Und so war es dann auch. Wir kamen super schnell bis zum See und hatten ihn fast für uns alleine. Und selbst ohne Schwimmwesten konnte man dann baden. Die Affen freuen sich offenbar über die Touristen, hinterlassen sie doch einige Leckerein, wie tolle Limonade, die dann mit den Fingern aus dem Becher getunkt wird.

Morgen wollen wir eventuelle der Polarwind folgen Richtung Telaga. Heute genießen wir die Ruhe. Wobei Ruhe: sobald es dunkel wird springen rings um uns die Generatoren der Fischer an, mit denen sie ihre Strahler betreiben. Das Meer, das Ufer, der Himmel: alles leuchtet grün. Grün, grün, grün sind alle…



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