12. März 2020 / Jutta / n/a

Cruisen in Dschibuti

       

Wir hatten im Fischerhafen unsere Marinagebühr für unseren Ankerplatz bis gestern bezahlt, daher wollten wir heute im Morgengrauen verschwunden sein. Mit unserem Biowecker namens Lena ist das auch nicht das große Problem. So gingen wir um kurz nach 6 Uhr Anker auf um quer über die Bucht Richtung dem Norden von Dschibuti zu motoren.
Dort ist noch einmal eine Stadt: Tadjoura, an dem wir kurz vorbei geschaut haben. Etwas östlich davon ist ein kleines Hotel oder auch Resort laut Google Maps mit Liegestühlen am Strand, wo es auch nett aussah zum Tauchen, aber leider haben wir dort keine Ankermöglichkeit gefunden. Eine kleine Bucht ums Eck schaut laut Google Satellite gut aus und wir probieren dort rein zu kommen. Was täten wir ohne die Satellitenbilder? Etwas nach Hochwasser kommen wir über die seichteste Stelle, die wir mit 2,1 Meter messen. Nun liegen wir gut geschützt vor dem Schwell und den Wellen in der Bucht.
Ein paar Hütten stehen am Ufer, auch ein richtiges Haus und einige Schiffchen. Eine Person läuft herum scheint sich aber nicht an uns zu stören.
Hansi, Herbert und Tobias machen sich am Nachmittag noch mit dem Dinghi auf den Weg wieder ums Eck zurück wo es so gut zum Tauchen aussah und machen einen schönen Tauchgang. Die Sicht ist zwar nicht sehr gut, aber die Korallen in einem guten Zustand und auch viele Fische sind zu bestaunen.
Am Ankerplatz besuchten uns ein paar Tauben. Brieftauben? Behaupten zumindest meine Kinder, die im Harry Potter-Fieber sind.
Morgen wollen wir noch hier bleiben, ist ja auch Freitag der 13., und dann werden wir beim Hochwasser am 14. März kurz nach Mitternacht raus gehen und Richtung Lac du Goubet fahren. Das Hochwasser an Mittag ist nicht hoch genug, dass wir damit wieder aus der Bucht kämen 🙂


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