14. März 2020 / Jutta / n/a

Lac du Goubet

       

Schön, wenn zumindest ein Plan aufgeht. Wie geplant sind wir um Mitternacht los und haben die Bucht erfolgreich beim „hohen“ Hochwasser verlassen. Das Hochwasser mittags wäre etwas grenzwertig gewesen für unseren Tiefgang. Dann ging es unter Segeln ja nicht zu schnell zum Eingang „Le petite passe“ des Lac Du Goubet, wo wir gegen 6 Uhr morgens bei Niedrigwasser sein wollten, wo die Strömung dann tatsächlich sehr gering war. Mit der Genua segelten wir durch den Pass und akerten dann unweit davon. Der Wind bließ weiter mit fast 20 Knoten und um bei der Teufelsinsel – L’ile du Diable – am anderen Ende des Sees zu ankern sollte es deutlich ruhiger sein.

Nach Mittag segelten wir dann weiter bis zum Ende des Sees, wo im Winter angeblich oft Walhaie gesehen werden. Leider wollte sich uns keiner zeigen. Der Wind war so günstig, dass wir sogar noch zwischen der Teufelsinsel und der etwas westlich gelegenen Insel durchsegeln konnten. Auf der Teufelsinsel waren sogar ein paar Einheimische zu sehen, die dort wohl in der Höhle hausen. Die Formationen des Ufers sind beeindruckend. Vulkangestein.

Die Herren gehen noch schnorcheln und bewundern die Unterwasserwelt inklusive Schildkröte. Auch das Unterwasserschiff wird noch einmal abschließend gereinigt.

Unsere grundsätzlichen Pläne haben wir dahingehend geändert, dass wir nicht erst am Montag nach Dschibuti zurückkehren, sondern uns schon heute Abend auf den Rückweg machen, damit wir morgen noch in Ruhe ausklarieren und unseren Großeinkauf erledigen können. Es scheint am besten zu sein, wenn wir am Montag morgen schon Richtung Norden, also Suakin in Sudan und weiter nach Ägypten starten. Bis Bab el Mandab müssen wir zwar dann motoren, aber dann haben wir Südwind und kommen damit hoffentlich noch ein gutes Stück nach Norden bevor wir den Wind auf die Schnauze bekommen. Also wird das wieder eine kurze Nacht werden.



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