22. März 2020 / Alkyone / n/a

Zwischenstopp mit Arbeitstag

       

Den Zwischenstopp in Khor Nawarat nutzen alle Yachten um nötige Reparaturen durchzuführen. Hansi checkte auch unsere beiden Maschinen. Unsere Überhitzung der einen Maschine hatten wir ja schon in der Nacht auf dem Weg hierher gelöst: es hatte sich das Seegras komplett als Klumpen um die Propeller gewickelt, was Hans mitten in der Nacht mit einem kurzen Tauchgang auf See löste. Sonst ist auch alles in Ordnung bei uns.
Bei Aldivi muss Hansi etwas mehr arbeiten. Schon länger hat er das Problem, dass eine der beiden Maschinen heiß wird. Heute haben sie alle Vorbereitungen getroffen um das dann morgen fertig zu machen.

Die Nachricht des Naval Officers kam noch einmal, dass wir auf unserem Ankerplatz noch weiter geduldet werden von seinen Chefs aus, er absolut unsere Lage verstehe, dass wir bis morgen bleiben wollen. Da wir Bedenken hatten, dass sie uns heute vormittag verscheuchen könnten haben wir Prioritäten gesetzt und die wichtigsten Dinge zuerst erledigt. Diesel können sie leider doch nicht zu uns bringen und nach Suakin wollen wir nicht, da wir davon ausgehen, dass die Quarantäne für Ägypten von Neuem anfangen würde, wenn wir dort einklarieren würden. Macht ja auch Sinn. Zudem haben Andrés Bekannte mitgeteilt, dass Port Suakin geschlossen sei, aber das spricht ja nur für unsere Entscheidung.

Daher haben wir uns mit parallel zur Aldivi gelegt und aus unseren Tanks 200 Liter zu ihnen umgepumpt. Vorher hatten sie noch eine neue Messmethode (mit unserer Scheißespirale, wenn unser Ablauf des Scheißetanks verstopft ist) für Alejandro entwickelt, da er seine Tankanzeige nicht funktioniert und er dadurch keine Ahnung hat wie leer seine Tanks sind. 350 Liter frisches Wasser bekam Aldivi auch noch, da sie mit ihrem Wassermacher nur schwer Wasser machen können und die in Dschibuti ihm die Tanks leider nur halb voll gemacht hatten. Herbert hat auf der Thor geholfen die Schläuche des Heißwassersystems dicht zu bekommen.

Am Nachmittag kam dann die Aldivi noch einmal zu uns um einen Hefezopf zu verspeisen und am Abend hatten wir Full House: David von der Thor, John und Debbie der Oddity und Eric kamen zu uns um gemeinsam mit uns Erics Fischvorräte zu reduzieren. Perfekt gegrillten Thunfisch und Barrakuda gab es.

Morgen wollen wir nachdem der Wind schwächer wird weiter Richtung Ägypten. Noch vor Port Ghalib gibt es Ankerplätze, wo wir gemeinsam die restlichen Tage unserer Quarantäne abwarten werden.

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