27. April 2019 / Alkyone / n/a

Resumee Galapagos – Galapagos-Osterinsel 2. Seetag

       

Oh wie schön ist Panama, heißt es bei Janosch. Stimmt ja irgendwie auch, aber wie war es denn jetzt auf den Galapagos Inseln, hat sich der Besuch gelohnt? Teuer genug war er auf alle Fälle. Diese Antwort ist eindeutig JA, durchaus. Allerdings ist das nun wirklich einmalige Wildlife, was es so nur auf Galapagos gibt, schon mit einigen abers zu kommentieren.

Die Artenvielfalt etwa ist, was das Wasser angeht, schon beträchtlich, wenngleich nicht mit dem Roten Meer nicht mal ansatzweise zu vergleichen. Und an Land? Nun ja Säugetiere, Fehlanzeige, keine. Reptilien, ja so einige, meist endemische, also nur in Galapagos heimisch, das selbe gilt für die Vogelwelt. Gerade diese Überschaubarkeit war es, die Darwin bei seinen Theorien half. Auch wir verstehen jetzt deutlich besser, wie der Gute auf seine Evolutionstheorie kam. Hier müssen wir der Nationalparkbehörde Respekt zollen, man hat das wirklich mit großem Aufwand und viel Liebe aufbereitet und toll dokumentiert. Vermutlich muss hier der Dank auch an die Unesco und alle direkten und indirekten internationalen Förderer des Projekts Galapagos gehen. Wieviel der Staat Ecuador und oder so mancher ecuadorianische Privatmann mit dem Projekt verdient ließ sich nicht eruieren. Den Menschen auf Galapagos geht es aber sicher im Schnitt viiiiel besser als im Festlandsecuador. Wenngleich man auch auf Galapagos pleite gehen kann. So klebte ja ein paar Tage nach unserem Tauchgang plötzlich der Kuckuck an der Tür unserer Tauchschule. Auch auf Galapagos ist offenbar nicht alles Gold was glänzt. Die strenge Reglementierung und Begrenzung des Tourismus ist für die Natur sicher sehr gut, andererseits öffnet sie maffiösen Strukturen wohl Tür und Tor. Weder waren die Procedures der Behörden so ohne weiteres zu durchschauen, noch konnte man das Gefühl haben, alle hätten die gleichen Rechte. Dieses Gefühl kennt man zu gut aus allen südamerikanischen Staaten.

Hansi fand die vielen Wasserlebewesen nicht so besonders seine Reise in die Antarktis war natürlich artenreicher. Aber für den Rest der Crew war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes. Schon das Einlaufen in San Cristobal, wo uns Wale, Rochen und Seelöwen bereits auf See begrüßten. Unsere Lieblingsinsel war San Cristobal. Ob es daran lag, dass es die erste Insel hier für uns war und wir alles Neue in uns aufsogen? Mag sein. Dennoch würde ich jedem genau diese Insel empfehlen, wenn er nur eine hier besuchen wollte oder könnte.
Die Seelöwen waren sicher eine Plage. Mit einem Monohull sieht man das auch sicher entspannter, man kann in Ruhe zuschauen, wie sie die Stufen der Kats für sich einnehmen, oder auch mehr, wenn man sie lassen würde. Es war eine Freude die Seelöwen stetig umsSchiff schwimmen zu sehen und vor allem nachts zu hören. Es blubberte und gurgelte nur so. Auch der Gestank hielt sich in Grenzen. Und wenn man sein Beiboot immer brav hochkurbelte war man auch vor ihnen sicher. Aber auch beim Landgang war es erstaunlich, wie friedlich Mensch und Tier sich miteinander arrangieren konnten. Die Seelöwen dürfen fast überall liegen. Die Menschen halten ihren Abstand. Und stören die Seelöwen doch zu sehr die Abläufe werden sie freundlich verscheucht. Die Holzbänke an den Schiffsanlegern und teils auch im unteren Stadtbereich gehören wie selbstverständlich demjenigen, der zuerst drauf Platz nimmt. Wenn die Seelöwen mitten im Weg schliefen stieg man einfach über sie hinweg, nicht ohne eine größere Portion Respekt. Friedlich sind sie, solange man ihnen nicht auf die Flosse tritt, wie Tobias.
Die Meerechsen sind auch fast überall anzutreffen gewesen. Nur ließen diese sich kaum verscheuchen.
Schildkröten haben wir fast nur in den Aufzuchtstationen gesehen. Die in San Cristobal hat uns von der Tierhaltung und dem Gelände auch am besten gefallen. Nicht nur, weil wir dort daseinzigartige Erlebnis hatten dort eine junge Schildkröte zu finden und zu retten.
Der Tauchgang am Leon Dormido, auch Kicker Rock genannt, war dOh wie schön ist Panama, heißt es bei Janosch. Stimmt ja irgendwie auch,aber wie war es denn jetzt auf den Galapagos Inseln, hat sich der Besuch gelohnt? Teuer genug war er auf alle Fälle. Diese Antwort ist eindeutig JA, durchaus. Allerdings ist das nun wirklich einmalige Wildlive, was es so nur auf Galapagos gibt schon mit einigen abers zu kommentieren. Die Artenvielfalt etwa ist was das Wasser angeht schon beträchtlich, wenngleich nicht mit dem Roten Meer nicht mal ansatzweise zu vergleichen. Und an Land? Nun ja Säugetiere, Fehlanzeige, keine. Reptilien, ja so einige, meist endemische, also nur in Galapagos heimisch, das selbe gilt für die Vogelwelt. Gerade diese Überschaubarkeit war es, die Darwin bei seinen Theorien half. Auch wir verstehen jetzt deutlich besser, wie der Gute auf seine Evolutionstheorie kam. Hier müssen wir der Nationalparkbehörde Respekt zollen, man hat das wirklich mit großem Aufwand und viel Liebe aufbereitet und toll dokumentiert. Vermutlich muss hier der Dank auch an die Unesco und alle direkten und indirekten internationalen Förderer des Projekts Galapagos gehen. Wieviel der Staat Ecuador und oder so mancher Ecuadorianische Privatmann mit dem Projekt verdient ließ sich nicht eruieren. Den Menschen auf Galapagos geht es aber sicher im Schnitt viiiiel besser als im Festlandsecuador. Wenngleich man auch auf Galapagos pleite gehen kann. So klebte ein paar Tage nach unserem Tauchgang plötzlich der Kuckuck an der Tür unserer Tauchschule. Auch auf Galapagos ist offenbar nicht alles Gold was glänzt. Die strenge Reglementierung und Begrenzung des Tourismus ist für die Natur sicher sehr gut, andererseits öffnet sie maffiösen Strukturen wohl Tür und Tor. Weder waren die Procedures der Behörden so ohne weiteres zu durchschauen, noch konnte man das Gefühl haben, alle hätten die gleichen Rechte. Dieses Gefühl kennt man zu gut aus allen südamerikanischen Staaten.

Hansi fand die vielen Wasserlebewesen nicht so besonders seine Reise in die Antarktis war natürlich artenreicher. Aber für den Rest der Crew war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes. Schon das Einlaufen in San Cristobal, wo uns Wale, Rochen und Seelöwen bereits auf See begrüßten. Unsere Lieblingsinsel war San Cristobal. Ob es daran lag, dass es die erste Insel hier für uns war und wir alles Neue in uns aufsogen? Mag sein. Dennoch würde ich jedem genau diese Insel empfehlen, wenn er nur eine hier besuchen wollte oder könnte.
Die Seelöwen waren sicher eine Plage. Mit einem Monohull sieht man das auch sicher entspannter, man kann in Ruhe zuschauen, wie sie die Stufen der Kats für sich einnehmen, oder auch mehr, wenn man sie lassen würde. Es war eine Freude die Seelöwen stetig umsSchiff schwimmen zu sehen und vor allem nachts zu hören. Es blubberte und gurgelte nur so. Auch der Gestank hielt sich in Grenzen. Und wenn man sein Beiboot immer brav hochkurbelte war man auch vor ihnen sicher. Aber auch beim Landgang war es erstaunlich, wie friedlich Mensch und Tier sich miteinander arrangieren konnten. Die Seelöwen dürfen fast überall liegen. Die Menschen halten ihren Abstand. Und stören die Seelöwen doch zu sehr die Abläufe werden sie freundlich verscheucht. Die Holzbänke an den Schiffsanlegern und teils auch im unteren Stadtbereich gehören wie selbstverständlich demjenigen, der zuerst drauf Platz nimmt.
Meerechsen waren auch fast überall anzutreffen, jedoch ließen diese sich kaum verscheuchen.
Der Tauchausflug zum Leon Dormido, auch Kicker Rock genannt, war äußerst beeindruckend.
Der Ankerplatz vor San Cristobal war auch der ruhigste.

Am wenigsten der drei Inseln, die wir besuchen durften, hat uns die Isla Isabela zugesagt. Lag sicher daran, dass man als Yachtie erst mal einiges an Strecke über eine staubige und wenig abwechslungsreiche Sandpiste bis in den Ort zurücklegen darf. Aber auch der Ort bot nicht viel. Einige Restaurants, Tauchshops. Die Schildkrötenstation erinnerte mehr an einen Zoo mit lauter kleinen Gehegen. Einzigartig natürlich die kleinen hier lebenden Pinguine. Vereinzelt schwimmen sie ums Schiff und man kann ihnen beim Jagen zuschauen. Wo erlebt man das schon, wenn nicht im Tierpark oder auf einer Reise in die Antarktis.
Der Liegeplatz war etwas unruhig und vor allem sehr eng. Daneben gleich Felsen, die wohl nicht nur der Olena, sondern sicher schon mehr Jachten zum Verhängnis wurden.

Unsere letzte Insel, Santa Cruz, war auch schön. Nicht wie San Cristobal, alles andere, als das verschlafene Isabela. Überlaufen, viele Menschen, viele Lifeabords, weniger Seelöwen, gute Versorgungsmöglichkeit, wenn auch etwas teurer, als San Cristobal, wo man auch alles bekam.
Die Lavatunnels waren beeindruckend, die mehr oder minder frei lebenden Schildkröten auch.
Der Tauchgang hier war ganz nett. Wären die beiden Herren nicht zuerst am Leon Dormido gewesen, wäre er sicher beeindruckender gewesen.
Toll auf Santa Cruz war der Fischmarkt mit den lebenden Abfalleimern. Auch hier wieder interessant wie friedlich Mensch und Tier nebeneinander leben können. Die Verkäuferinnen mussten ganz schön um die Seelöwen, Meerechsen und Pelikane rumtanzen um ihnen nicht versehentlich doch drauzusteigen.
Der Liegeplatz hier vergrault sicher Einige. Den werden wir nicht vermissen, auch wenn er Puerto Santo hinsichtlich Ungemütlichkeit das Wasser reichen konnte.

Die Vorbereitung inklusive der Frage was man alles mitnehmen darf und wie das Schiff vorbereitet sein muss ist ein großer Aufwand. Und nicht jede Jacht wird gleich behandelt. Teils wurde das Unterwasserschiff nicht mal inspiziert, es vor Ort zu putzen macht biologisch null Sinn. Aber wenn sie es so wollen… Wir hatten uns die offizielle Information geholt welche Lebensmittel mit dürfen, dadurch hatten wir schon einiges Mehr dabei als Andere. Schön wäre die Info auf Englisch und dass man diese automatisch von seinem Agenten erhält. Bei uns wurde z. B. nicht der Inhalt des Kühl- und Gefrierschranks kontrolliert, bei anderen das Rindfleisch mitgenommen. Ok. Vielleicht waren wir auch zu Glaubhaft, wir hatten ja auch keines dabei.
Schade auch, dass man für Galapagos, wie für Ecuador generell, einen Agenten braucht für die Behördengänge. Und Vieles hängt davon ab, ob man einen Guten oder einen Schlechten erwischt. Mit Yachtgala hatten wir wohl eher ein gutes Los gezogen, lief doch fast alles gut, bis auf ein paar Kleinigkeiten (verspätetes Zarpe auf San Cristobal Union Santa Cruz der falsche Ort – Marquesas statt Osterinsel). Andere hatten da weitaus mehr Ärger.

Das Resümee lautet jedenfalls, Galapagos ist eine Reise wert.
Sicher kein zweites Mal, dafür wird man als Yachtie schon zu sehr gegängelt und ausgenommen. Abers einmal gesehen und erlebt zu haben, ja, das war es wert.

Der zweite Tag auf See hat uns wieder ein gutes Etmal beschert (173sm) die See ist noch immer recht konfus, aber allmählich gewöhnen wir uns an das Geschaukel.

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