9. Mai 2019 / Alkyone / n/a

Ankunft in Hanga Roa

       

Nachdem es gestern hieß vielleicht morgen, eher Freitag, freuten wir uns sehr, als im Laufe des Vormittags die Alkyone über Kanal 16 gerufen wurde, obwohl weiter die Flagge am Hafen wehte und der Hafen offensichtlich weiter geschlossen ist. Eine Marine-Schiff kam zu uns, nahm Hansi an Bord und übergab uns danach kurz zwei Herren der Biosecurity. Diese wollten sämtliches Obst und Gemüse mitnehmen.
Da fand ich Galapagos ja richtig human, da gab es bestimmte Sorten, die man nicht mitbringen dürfte, hier also nix. Unsere Reste sind weg. Alle Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, alles. Bei den Äpfeln konnte ich sie überzeugen, dass ich die gerade in einen Kuchen verbacken wollte (oder doch morgen Apfelstrudel, da der Teig für die Germknödel bereits ging ;-)) und vier Kartöffelchen hab ich für Lenas Brei behalten dürfen. Sonst hätte sie heute nichts bekommen.
Die Besatzung des Schiffes erzähle, dass sie es selbst entscheiden können, wann sie noch rausfahren, im Gegensatz zu den anderen Schiffen. Aber sie sind auch alle angeschnallt, wenn sie durch die Brecher rausreiten. Nix für schwache Nerven.

Hansi und Tobias unternahmen noch eine kurze Erkundungstour in die Stadt. Man reitet in den Dingi-Hafen auch auf einem kleinen Brecher hinein. Und muss eben den richtigen Zeitpunkt abpassen.

Am Nachmittag wollten sie noch eine Besorgungsfahrt machen, aber unsere französisch-australischen Nachbarn mit zwei Mädels im Alter von unseren Mädels kamen noch zu Besuch und wir haben uns verquatscht.

Obwohl es am Nachmittag kurz regnete haben wir zwei Ladungen Wäsche an Deck trocknen können.

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