2. September 2019 / Jutta / n/a

Ankunft in Neukaledonien

       

Bei unserem Aufbruch in Fidschi hatten wir noch damit gerechnet am Ende recht viel motoren zu müssen, da uns der Wind ausgeht, aber der Wind reiste mit uns mit. So hat er heute morgen noch einmal gut aufgefrischt, so dass wir wieder einreffen mussten und von einer sehr bewegten See durch die Gegend geschaukelt wurden. Mark vom amerikanischen Segelschiff Spotfire, den meine Familie in Fidschi kennenlernte, bewegte sich die zweite Nachthälfte parallel zu uns. Er war zwei Tage vor uns bereits in Fidschi gestartet und wird wohl einige Stunden nach uns in Noumea ankommen, zumal wir dann an der Durchfahrt durchs Außenriff von Neukaledonien den Hebel auf den Tisch legen mussten – vier Knoten Gegenströmung lagen an – und in der Lagune bremste uns weiter ein Gegenstrom von etwa einem Knoten.

Die Landschaft ist ganz anders als wir es so die letzten Monate über gewohnt sind: sehr grün, nur vereinzelt sehen wir Palmen, viele Nadelbäume. Dazu dichter Nebel und es ist richtig kalt geworden – für unsere Verhältnisse – es hat nur noch etwa 20 Grad. Dazu regnet es auch noch ergiebig. Wir holen unsere langen Hosen raus und ziehen unsere Fleecejacken an. Das Foto ist nicht sehr ansprechend, aber entsprechend feucht und trüb empfing uns Neukaledonien. Wir sind gespannt was uns sonst noch so erwartet.

Im Hafen wartet zumindest ein Liegeplatz auf uns, per Mail bestätigt von der Marina. Wir dürfen dann bis morgen erst einmal nicht von Bord, bis die Quarantäne da war, d. h. wir einklariert sind und die Biosecurity uns und das Schiff für sicher eingestuft hat. In Französisch Polynesien interessierte sich niemand für uns, hier scheint das leider nicht so zu sein. Hoffentlich nehmen sie uns nicht wieder zu viel weg. Noch haben wir Fleisch und Gemüse im Kühlschrank bzw. im Gefrierfach. Den ekligen Joghurt auf Fidschi hingegen würden wir gerne loswerden.

Keine Kommentare möglich