2. Oktober 2019 / Alkyone / n/a

Tableland und Granite Gorge

       

Zum Abschluss unserer Zeit in Cairns unternahmen wir noch einen Ausflug über das Atherton Tableland.
Zunächst folgten wir dem Highway Richtung Süden bis Gordonvale und dann ging es lange Zeit über eine kurvige Straße stetig nach oben.
In Yungaburra hatten wir richtig Glück gleich zwei der seltenen Platypus zu sehen, einem Säugetier mit Schnabel, das im Wasser lebt. Angeblich sieht man sie am ehesten in der Dämmerung morgens oder abends. Aber bei uns schwammen sie im Fluss herum. Sie sahen eher aus wie Pinguine oder Otter.
Dann entpuppte sich das Tableland doch noch als flaches Land mit vielen Monokulturen. Nichts im Vergleich zu den weiten Feldern in den USA, aber für das, was wir so gewohnt sind, dennoch riesig. Bananenstauden so weit das Auge reicht, Mangobäume, uns unbekannte Bäume. Um Cairns rum war es vor allem Zuckerrohr gewesen. Atherton, die größte Stadt der Tablelands ist eher ein verschlafenes Kaff. Die nahegelegenen Wasserfälle haben wir ausgelassen, da uns schon der Barron River in Kuranda enttäuscht hatte, was kein Wunder ist, denn im Januar hatte es zuletzt viel geregnet und seit drei Monaten so gut wie gar nicht. Dafür ist es zwar noch schön grün hier und die Flüsse führen noch Wasser, aber die Wasserfälle gleichen eher Rinnsalen.
Im Nationalpark Granite Gorge bei Mareeba läuft man einen halbstündigen Rundweg (oder auch nach Belieben länger) zwischen und über Granitfelsen hinweg. Auf zwei großen Plateaus halten sich die nur hier lebenden kleinen Felsenkangurus, Mareeba Rock Wallabys, auf. Sie sind etwa so groß wie Katzen und sie lassen sich aus der Hand füttern und auch wie eine Katze streicheln. Wenn es ihnen zu viel wird dann hüpfen sie wieder zwischen die Felsen in ihre Unterschlüpfe und schauen einen von Weitem aus zu.
Nach einer Brotzeit in den dortigen Picknickbereichen und der Überraschung, dass ein Huhn sein Ei im Toilettenhäuschen direkt neben das Waschbecken auf die Ablage legte, ging es zurück nach Cairns. Morgen wollen wir weiter fahren in Richtung Norden und dafür mussten wir am Abend noch einmal einen Großeinkauf machen. Die Kinder genossen ein letztes Bad in der Lagune und trauern ihr jetzt schon nach.

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