29. Mai 2019 / Alkyone / n/a

Sturm- und Regentag in Gambier

       

Hört man so Gambier verbindet man damit immer eitel Sonnenschein. Unser Empfang Inder Inselgruppe ist nicht so märchenhaft. Es schüttet was runterkommen kann und stürmt vor sich hin. In der Spitze hat unsere Windmessanlage 38 Knoten gezeigt. Das Wasser ist erstaunlich ruhig durch all die Riffe vor uns, so dass wir wirklich nur vom Wind selbst durchgeschüttelt werden.

Man sieht auch auf den anderen Schiffen nur Leben durch die Innenbeleuchtungen. Auch wir brauchen Licht für die Schule.
Hansi ist genervt vom Wetterbericht. Würfeln funktioniert fast genauso gut. Der Wind sollte bereits am Vormittag auf Nord drehen, es sogar langsam aufklaren, der Wind abnehmen. Nix. Es bläst fast zu 180 Grad aus der anderen Richtung den ganzen Tag weiter mit über 20 Knoten.

Der Versorger, der gestern mit der Sago reinkam und an der Mole anlegte hat effizient bei dem Sauwetter seine zig Container entladen und soweit wir vermuten wurden diese auch gleich am Pier entleert. Für sein Ablegen war es gut, dass der Wind nicht gedreht hatte, sonst hätten wir unseren Ankerplatz aufgeben müssen, da wir den Weg versperrt hätten.

Am Nachmittag trauen sich Hansi und Tobias dennoch an Land und ergattern zwei Baguette, da es die letzten waren bekam dann die Sago eines von uns. Die trafen sie an Land und kamen anschließend noch auf Kaffe/Tee und Kuchen vorbei. Die Kinder sind so froh endlich wieder Spielkameraden zu haben, dass sie später nur schwer zum Gehen zu bewegen sind, unsere traurig, dass sie gehen. Die Erwachsenen waren natürlich auch froh über die Möglichkeit ausgiebig zu quatschen.

Morgen soll das Wetter gut sein. Wir sind alle auf den Geburtstag eines Kindes von einem anderen Schiff eingeladen.

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