1. Februar 2020 / Jutta / 1 Kommentar

Tour durch Sri Lanka: Von Galle nach Colombo

       

Heute starten wir zu unserer 5-tägigen Tour durch Sri Lanka. Klar können wir in dieser kurzen Zeit nicht alles sehen, aber wir können einen kleinen Einblick in Land und Leute erhaschen.

Um sechs Uhr hieß es Aufstehen. Normalerweise ist Aufstehen immer mit Gemecker verbunden, heute sind alle zwar müde, aber brav aus ihren Betten gekrochen. Pahan holte uns, wie vereinbart, absolut pünktlich am Hafeneingang mit dem Tuk-Tuk ab und chauffierte uns zum Bahnhof. Der Zug kam auch pünktlich und zu unserer Überraschung entpuppten sich unsere als 2. Klasse gekauften Tickets als welche für die 1. Klasse. Der Komfort steht denen in deutschen Zügen kaum nach und der Kontrolleur hat eine echt fesche Uniform an.

Die Zuglinie führt direkt am Meer entlang, richtig direkt: teils endet der Schotter schon im Meer. Auf dieser Strecke starben beim Tsunami vor 15 Jahren auch 1600 Passagiere. Auch viele Ruinen sind noch zu entdecken.

Die Haltestelle Colombo Fort gleicht einem Wespennest, der Weg zum Hotel ist kurz und einfach zu finden. Wir kommen drei Stunden früher, als wir eigentlich ins Zimmer können, aber sobald wir die Straße überqueren kommen schon zwei Angestellte aus der Tür und helfen gleich den Buggy hoch zu tragen und begrüßen uns herzlich. Zudem entschuldigen sie sich, dass wir erst in etwa 1 ½ Stunden ins Zimmer könnten. Wir lassen unsere Rucksäcke dort, erkunden die Umgebung und sind rechtzeitig zurück um Herbert in Empfang zu nehmen. Die nächsten 10 Wochen segelt Herbert, ein Freund aus unserem Segelverein, mit dem wir schon früher unterwegs waren, mit ums uns bis nach Ägypten. Verstärkung für das anstrengendere und vielbefahrene High Risk Area und das Rote Meer.

Nach einem kleinen, gemütlichen Mittagessen lassen wir uns mit zwei Tuk-Tuks Colombo zeigen, erfahren viel, sehen viel. Quer durch da Viertel Pettah, vorbei an dem Lotus-Tower, zum Hindu-Temple of Sri Kailawasanathan Swami Devasthanam Kovil und unter Anderem auch noch zum buddhistischen Gangaramaya Temple. Wirklich interessant. Und der Fahrer führt ins auch wie ein Reiseleiter durch die Sehenswürdigkeiten. Und zwischendurch durfte Tobias sogar Tuk-Tuk fahren!
Was in arabischem Ländern der obligatorische Besuch beim Teppichhändler ist, ist hier der beim Diamantenhändler. Für den reinen Besuch bekommt der Tuk-Tuk-Fahrer dann einen Liter Sprit geschenkt.

Nach einer kleinen Rast im Hotel gehen wir noch in ein chinesisches Restaurant, wo keine Touristen sitzen und bereuen unsere Entscheidung nicht. Morgen schon geht es weiter nach Kandy.

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1 Kommentar

  1. Pia Kaiser sagt:

    Sagt Herby einen lieben Gruß von mir und Katrin. Viel Spaß an die gewachsene Crew!