22. Februar 2020 / Alkyone / n/a

Uligan – Dschibuti 1. Seetag

       

Wir hatten einen guten Start und konnten direkt seit dem Ankerplatz segeln. Schaut schon immer toll aus, wenn Alkyone unter Segeln Anker auf geht, und das diesmal sogar zwischen den Riffen, wo man genau durchtreffen musste. Wir hatten ja zum Glück unsren alten Track auf dem Cockpitbildschirm, dem wir folgen konnten.

Nun hoffen wir, dass wir möglichst weit segelnd vorankommen und nicht so viel mororen müssen. Im Moment schaut es für die erste Zeit ganz gut aus und für danach recht schlecht. Hoffen wir mal die langfristige Prognose stimmt nicht.
Einen Nachteil hat das flotte Segeln: wir müssen unsere allen geschlossen halten und es ist auch nachts recht heiß in den Kojen. Tagsüber helfen die beiden Sonnensegel dabei das Schiff nicht noch mehr aufzuheizen.

An Bord herrscht die übliche Trägheit der ersten Tage auf See. Ich bin froh gestern noch zwei Laib Brot und einen Nusszopf gebacken zu haben und es heute daher ruhig angehen zu können. Einzig Lena ist dauernd auf Achse und hüpft ohne Bedenken herum und uns in die Arme.

Bei Sonnenaufgang war bereits eine Delfinschule unterwegs, die Grundschule – ein kleiner Delfin mit etwa einem Meter Länge hat es den Kindern, die beim Weckruf „Delfine“ sofort kamen, besonders angetan.

Keine Kommentare möglich