5. Februar 2020 / Jutta / n/a

Tour durch Sri Lanka: Von Udawalawe zurück nach Galle

       

Das Highlight unserer Tour stand heute auf dem Programm: Safari. Das heißt fast mitten in der Nacht aufzustehen. Um 4:45 Uhr läutet der Wecker und alle kriechen müde aus den Betten. Auch unser Gastgeber ist schon wach, das Safariauto kommt auch extrem pünktlich und nimmt uns und unseren Frühstücksproviant mit.

Bei der Abfahrt spukt mir das Lied „Heia Safari“ von Urmal aus dem Eis durch den Kopf. Bald erfahren wir warum unserer Fahrer schon um 5 Uhr den Termin für die Abfahrt gesetzt hat: es ist ein Rennen um den ersten Platz oder die ersten Plätze. Vor der Zufahrt zum Nationalpark stehen wir erst einmal in einer Autoschlange, wir sind das sechste Fahrzeug. Bald geht weiter zum Kassenhaus wo die Fahrer einfach die Autos irgendwie abstellen und sich zum Haus ein Wettrennen liefern. First come, first serve. Jeder Fahrer will seinen Kunden das Beste liefern.

Pünktlich um sechs Uhr kommen wir dann durch die Schranke in den Nationalpark, zufälligerweise auch wieder als sechstes Auto. Angeblich kommen bis zu 150 Safarifahrzeuge pro Vormittag in den Park. Aber davon bekommen wir zum Glück wenig mit, denn das Gelände ist recht weitläufig und wir begegnen nur hin und da anderen Fahrzeugen.

Es ist richtig kalt. Wir haben zwar alle unsere Fleecejacken angezogen, aber mit dem Fahrtwind ist es uns richtig kalt. Zumal es ja noch dunkel ist.

Langsam wird es hell und zu Sonnenaufgang beobachten wir gleich neben dem Weg zwei Elefantendamen mit zwei Jungtieren. Sehr romantisch. Elefanten sehen wir im Laufe des Vormittags tatsächlich noch sehr viele. Bullen, die alleine rumstehen, weitere Weibchen mit Jungtieren, die zwischen einem Monat und fünf Jahren alt sind. Manchmal sind sie nur ein paar Meter von uns entfernt. Wir beobachten Wasserbüffel beim Baden, Krokodile beim Sonnen, Affen, eine Eule, Hirsche, Wildschweine und viele verschiedene Vögel.

An einem Fluss machen wir Frühstückspause und tauen langsam auf. Kalt ist zwar relativ, in Ella hatten wir auch nachts gefroren, aber von Galle aus gesehen ist es jeden Tag kälter geworden. Bis heute die Sonne richtig am Himmel stand, dann wurden wir langsam an die Temperaturen zurück in Galle gewöhnt.

Unsere Safari endet Mittags. Unser Fahrer war ein wahrer Meister im Finden von Tieren. Er liebt eindeutig seinen Job! Wir sind glücklich so viele Tiere gesehen zu haben und am Schluss reicht es uns. Ah, da ist ja schon wieder ein Elefant….

In der Unterkunft bekommen wir noch noch eine kleine Stärkung bevor uns der Fahrer von gestern zurück zum Hafen nach Galle bringt. Herbert bringen wir auch erstaunlich einfach auf unsere Crewliste und an Bord. Mit Mirabella gehen wir noch ins Beachlove zum Abendessen. Aldivi bleibt leider an Bord, das Geschäft ruft bzw. die Telefonleitung dorthin. Von Polarwind wissen wir leider noch nichts Neues. Hoffentlich kommen sie bald.






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