10. Februar 2020 / Alkyone / n/a

Galle – Uligan 1. Seetag

       

Pünktlich um Mitternacht gingen wir Anker auf und konnten erstaunlicherweise direkt lossegeln. Eigentlich waren wir davon ausgegangen erst einmal von Sri Lankas Küste einige Meilen wegmotoren zu müssen. Es ging zwar gemächlich, aber immerhin ohne Maschine. Zwischendurch mussten wir dann doch noch etwa 30 Meilen motoren. Aber das ist das beste Windfenster im Moment und motoren ist ja nicht so unsere bevorzugte Fortbewegungsart.

Der Seegang war grausam, er kam bis etwa Mittag aus sämtlichen Richtungen und mir kam Alkyone eher wie ein Korken vor, der auf den Wellenbergen umhertümpelt. Dann war der Wind langsam stetiger und die See störte nicht mehr.

Von unserem Agenten bekamen wir gestern sogar noch eine große Tüte voller gut schmeckender Orangen. Wahrscheinlich um uns milde zu stimmen, da wir zwischendurch sogar angedroht hatten den Agenten zu wechseln und er auf gute Rezessionen von den Yachties angewiesen ist. Aber so gibt es nun Orangen zum Frühstück und für jeden welche für Zwischendurch. Auch Lena liebt Orangen.

Der gewünschte Fisch biss leider nicht an und so gab es am Abend Schinkennudeln und Panna Cotta an, welch Wunder, Orangensoße. Garniert mit Hershey’s, das seit Werners Aufenthalt auf Alkyone zum Inventar gehört und in Panama durch eine neue große Flasche ersetzt werden musste.

Keine Kommentare möglich