25. Februar 2020 / Alkyone / n/a

Uligan – Dschibuti 4. Seetag

       

Ein Teil des Lazybags war kaputt und Hansi hat mal wieder seine Nähmaschine hervorgeholt. Geschieht ja leider öfter, dass es bei uns an Bord was zu Nähen gibt. Die Freunde ist aber bei Lena immer riesig: kaum hat Hansi den Spanngurt gelöst und die Maschine aus ihrem Zuhause unter der Sitzbank herausgehoben sitzt Lena dort. Ein tolles Versteck. Papa sollte täglich was nähen müssen. Wie schafft man das nur?

Der dritte Tag brachte leider doch nicht den erhofften Fisch. Fische gibt es zumindest und Herbert hatte heute am späten Nachmittag sogar einen an der Angel. Hocherfreut rief er schon: „Stellt den Weißwein kalt!“. Aber nix war’s – die kleine Goldmakrele spukte den Haken aus als Herbert sie schon fast an Bord hatte. Pech gehabt. Hoffentlich müssen wir nun nicht wieder drei Tage warten bis zumindest mal ein Fisch anbeißt.
Hansi bereitete dann einen fast ebenso leckeren Nudelsalat zu, wie das Mahl mit der Makrele gewesen wäre. Aber so ein selbstgefangener Fisch wär doch mal wieder schön.

Noch haben wir Wind. Hoffen wir es bleibt noch länger so. Laut Vorhersage leider eher nicht.

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